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Schüler und ihre Handys: Lieblingsteil mit Tücken

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Lieb und teuer: Für Jugendliche ist ihr Handy neben dem PC Kommunikationsmittel Nummer eins. Während eines Projekts dachten Siebtklässler der Sollingschule allerdings auch über Kostenfallen und Gefahren nach. Foto: nh
Lieb und teuer: Für Jugendliche ist ihr Handy neben dem PC Kommunikationsmittel Nummer eins. Während eines Projekts dachten Siebtklässler der Sollingschule allerdings auch über Kostenfallen und Gefahren nach. © HNA

Uslar. Ohn Handy können sich nahezu alle Jugendlichen und auch die meisten Erwachsenen ihren Alltag nicht mehr vorstellen. Doch der wichtige Begleiter im Alltag hat auch seine Tücken. Ein Grund für die Sollingschule Uslar sich in einem Präventionsprojekt mit dem Thema „Handy lieb und teuer“ zu befassen.

Begleitet wurde das Projekt zur Medienkompetenz für drei siebte Klassen von der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen. Das Handy ist für viele ein wichtiger Begleiter durch den Alltag, hoben die Schüler hervor. Es sei gut, wenn schnell zu Hause angerufen werden kann, falls man sich verspätet. In der Sollingschule gibt es allerdings bestimmte, in der Schulvereinbarung festgelegte Regeln So darf zum Beispiel das Handy während der Schulzeit nicht eingestellt werden.

„Handy-Gewalt ist ein Problem von dem immer mehr Kinder betroffen sind“, sagte Schulsozialpädagogin Sonja Gierke, die das Projekt mit den Klassenlehrerinnen Swenja Noack (R7a) und Verena Weinhöfer (R7b) begleitete. „Die Weitergabe von untersagten Inhalten und das Verbreiten von Gewalt-Filmen sind verboten“, so Gierke weiter.

Projektreferent Gerhard Grigo von der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen informierte über den Umgang und mögliche Gefahren mit dem Handy. Illegal erworbene Musik oder Spiele gehören zu den Problemen, die durch den Handygebrauch entstehen können. „Aber auch die Kosten können bei unbedachtem Gebrauch schnell in die Höhe gehen“, erklärte Grigo den Schülern.

Die Schülerinnen und Schüler der Sollingschule vor derart unliebsamen Folgen zu bewahren, war Ziel des das Klassenprojekts. Die Siebtklässler wurden gleichzeitig als Multiplikatoren ausgebildet und informierten die fünften Klassen über ihre Arbeitsergebnisse.

Die Finanzierung des Projektes übernahm der Kinder-und Jugendschutz des Landkreises Northeim. (red/shx)

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