Wahmbecker Fähre bleibt wegen Sanierung weiter am Ufer liegen

Saniert: Einer der beiden Fährpfosten, die sandgestrahlt, gestrichen und am Sockel neu verputzt wurden. Foto: Dumnitz

Wahmbeck. Ein paar Wochen bleibt die Weser-Fähre des Fleckens Bodenfelde noch am Ufer auf der Wahmbecker Seite festgemacht liegen. Die nach einer technischen Überprüfung notwendig gewordene Sanierung der Fährpfosten für die Gierseilanlage haben sich länger hingezogen, als zunächst angenommen.

Das sagte Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski am Donnerstag in der öffentlichen Sitzung des Wahmbecker Ortsrates im Hofcafé Haus Landleben in Wahmbeck. Zehn Zuhörer verfolgten die Sitzung. Dass die Fähre in diesem Frühjahr nur ein paar Tage über den Fluss übersetzte und dann auf Grundlage einer technischen Überprüfung durch die Gemeinde vorübergehend stillgelegt wurde, wird im Weser-Dorf seit Wochen bedauert.

Von Pietrowski sagte, dass die Sanierung der Fährpfosten, die für die Führung und Festigkeit des Gierseils nötig sind, an dem das Fährschiff hängt, wenn es ohne Motorkraft über den Fluss setzt, sich verzögert haben. Mitarbeiter der Verwaltung hätten sich mit Hochdruck um mögliche Zuschüsse für die etwa 30 000 Euro teuere Sanierung und um geeignete Firmen für die Arbeiten bemüht.

Letztlich gebe es 15 000 Euro Zuschuss über die Kulturstiftung des Landkreises Northeim. Der frühere Wahmbecker Ortsbürgermeister Harry Arnemann, der Mitglied im Kreistag ist, habe sich „mit sanftem Druck“ erfolgreich für Fördergeld eingesetzt, freute sich von Pietrowski. Die Sandstrahl-Firma aus Adelebsen habe für ihre Arbeiten trockenes Wetter gebraucht. Weil es in den vergangenen Wochen oft geregnet habe, hätten sich der Beginn der Arbeiten bis auf Anfang Juni verzögert. Nach vielen Unterbrechungen wurden die Arbeiten am 4. Juli abgeschlossen. Beide Pfosten seien gesandstrahlt und konserviert. Ein Ingenieur habe dem Flecken mittlerweile bescheinigt, dass die Tragfähigkeit der Fährpfosten jetzt gewährleistet sei.

Innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen soll das Fährseil wieder aufgesetzt und die Fähre eingehängt werden. Im Betrieb erfolge dann eine weitere technische Überprüfung. „Wir strengen uns mit Hochdruck an, damit die Fähre bald wieder Tüv-geprüft über den Fluss übersetzen kann“, sagte der Bürgermeister abschließend.

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