Weserfähre in Wahmbeck: Die Sanierung läuft an

Wahmbeck. Es war ein Gemeinschaftsprojekt: Über 20 Helfer aus Wahmbeck, Bodenfelde und Nienover waren am Mittwoch zur Stelle, als um 13 Uhr die Weser am Wahmbecker Fähranleger zwei Stunden für den Schiffsverkehr gesperrt wurde. Mit dem Ablassen des Fährseils begann die 30.000 Euro teure Sanierung der Fähranlage.

Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski freute sich über den Einsatz der freiwilligen Helfer aus den umliegende Feuerwehren sowie vom Wahmbecker Ortsrat. Auch Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs sowie Ex-Fährmann Wolfgang Borchhardt und der derzeitige Fährchef Oliver Petersen waren mit von der Partie.

Während an Land kräftig gearbeitet, um das Seil einzuziehen, hatten die Helfer der Feuerwehr eine wichtigen Job am Weserufer zu erledigen. Sie mussten herannahende Kanufahrer und Sportboote vor der Baustelle warnen und zum Anhalten bewegen. Überwacht wurde alles von zwei Beamten der Wasserschutzpolizei.

Das Ablassen des Hochseils war nötig, weil die stählernen Spannmasten nur ohne Seil mit dem Sandstrahlgebläse überarbeitet werden können. Notwendig ist die Sanierung, weil der TÜV bei der jüngsten Überprüfung Roststellen an den Masten bemängelt hatte.

Bodenfeldes Bürgermeister zeigte sich dankbar, und erleichtert, dass die Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises die Hälfte der Sanierungskosten übernehmen wird. Die übrigen 15 000 Euro wird die Gemeinde selbst aufbringen. Pietrowski: „Die Fähre ist nicht nur verkehrstechnisch für die Pendler, sondern vor allem touristischen Gründen für uns enorm wichtig“. Spätestens in vier Wochen soll die Touristenattraktion wieder die Weser queren. (goe)

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