Wienser Karnevalsjecken feierten bei Büttenabenden voll ab

Wiensen. Nachdem der Narr die wie Dornröschen schlafende Präsidentin Christin Riemenschneider auf der Bühne wach geküsst hatte, startete der 48. Karneval des Turn- und Sportvereins Wiensen im bunt geschmückten Dorfgemeinschaftshaus.

Präsident Henning Gehrke proklamierte Florian Ilgner und Jaqueline Geyer zum Prinzenpaar und Uslars Bürgermeister Torsten Bauer überreichte den symbolischen Schlüssel für die närrische Regierungsgewalt im Uslarer Rathaus.

Die zackige Prinzengarde, das von Natascha Leßner trainierte „Schmuckstück“ des Wienser Karnevals, eröffnete schließlich den bunten Reigen von Tanz-, Musik- und Wortbeiträgen. Neu in der Bütt waren der letztjährige Prinz Marvin Herbold, der Tipps zum richtigen Verhalten auf dem Liebeslager parat hatte, und Paul Kulp, der als Marktschreier je nach Beziehungsstatus das passende Zubehör verkaufen wollte. „Howie“ Andreas Mascher und „Patte“ Patricia Katowiec zeigten als älteres Ehepaar wohin das dann so führen kann.

Beim Sketsch mit Tim Preidel und Markus Mildner ging es so heiß her, dass sogar das Bügeleisen in Flammen aufging, bevor der örtliche Junggesellenverein in knapper neonfarbenen Bekleidung wie unter Ausbilder Schmidt auf der Bühne exerzierte. Marius Sonnenschein gab dabei den Ton an.

Bei den toll kostümierten Tanzgruppen waren die „Flashlights“ ganz in Gold dabei, „Celebrations“ trat mit James Bond-Anleihen auf und die Gruppe „Splash“ hatte einen Lichteffekt an den Schuhen in den Tanz eingebaut.

Ein spezielles Tanz-Highlight boten die Wienser Street-Boys mit ihrem Beitrag, bei dem es viele Frauen nicht mehr auf den Stühlen hielt. Die „Hudus“ hatten sich als Piraten zwei Gardemädchen gekapert und verschnürt.

Das Piraten-Thema nahm später auch das verstärkte Team zur Schunkelrunde mit Liedern zum Mitsingen auf.

Einmal mehr glänzte der Wienser Karneval mit viel Live-Musik der Akteure auf der Bühne. Die Gruppe „Wiensen Beatz“ hatte sich erst lautstark mit Trommlern aus den Spielmannszügen Schönhagen und Vernawahlshausen verstärkt. In einer ruhigeren Phase schlugen sie dann auch leise Töne an.

Ganz im Gegensatz dazu das beliebte „Project:Haven“ aus dem Dorf. Die Band begeisterte das das teils ebenfalls mit Kostümen verkleidete Publikum unter anderem mit Werken wie „Rock me Amadeus“.

Zum Abschluss des mehrstündigen Programms vor dem großen Finale mit dem Lied „So lang der alte Butterbach durch unser Wiensen fließt“ sorgte die „Wienser Wunder Combo“ mit Stimmungshits für einen reibungslosen Übergang zur Karnevalsparty bis in die frühen Morgenstunden. Die passende Musik lieferte die Band „Hot Stuff“ aus Oldenburg. (rö)

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