Spiel ohne Grenzen im Werra-Meißner-Kreis

Kreisjugendfeuerwehr: Beim Wettkampf waren Teamwork und Tempo gefragt

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Balancierkünste: Beim Spiel ohne Grenzen mussten die Jugendlichen unter anderem auf einem Ring einen Ball transportieren, der zielgenau auf der Spitze eines Pylonen abgesetzt werden musste. Wies es geht zeigt hier die Jugendfeuerwehr Meißner.

Bad Sooden-Allendorf. Die Jugendfeuerwehr aus Dudenrode hatte beim Spiel ohne Grenzen im Wettkampf am Ende die Nase vorn.

Teamarbeit, Tempo und Geschicklichkeit waren gefragt beim „Spiel ohne Grenzen“, das am Samstag der Kreisfeuerwehrverband Werra-Meißner für seinen Nachwuchs erstmals als „indoor“-Veranstaltung in der Großsporthalle in Bad Sooden-Allendorf über die Bühne gehen ließ.

Zwar wurde die Jugendfeuerwehr Dudenrode als punktbeste Mannschaft zum Sieger gekürt, am Ende aber durften sich alle Teilnehmer als Gewinner fühlen: Gemeinsam hatten sie fünf tolle Stunden verbracht und könnten mit diesem schönen Erlebnis im Kopf noch Außenstehende zum Mitmachen animieren.

Das bietet sich auch an. Denn von den kreisweit 86 Jugendfeuerwehren beteiligten sich nur acht an dieser Premiere, davon allein sechs aus Bad Sooden-Allendorf und seinen Stadtteilen, was zwar allgemein bedauert, schnell aber auch wieder abgehakt wurde. Spiel, Spaß und Geselligkeit bei prächtiger Stimmung entschädigten für die schwache Resonanz. „Vielleicht muss sich das Neue ja erst etablieren“, vermutet Verbandsvorsitzender Hans-Heinz Staude.

Der Witzenhäuser Berufsschullehrer hatte sich mit seiner Kollegin und Sportlehrerin Dr. Alexandra Volk allerlei ausgedacht, um die jungen Leute in Atem und bei Laune zu halten. So galt es, ohne die Hände zu benutzen durch einen Hula-Hoop-Reifen zu klettern und diesen dem Nachbarn über den Kopf zu stülpen. Oder: Über zwanzig Meter war ein Tennisball in einer einen Meter langen Dachrinne zu rollen, die im Laufschritt jedes Mal um ein weiteres Meterstück zu verlängern war, weil der Ball ja nicht zu Boden fallen durfte.

Die zwölfjährige Alica Sander aus Hilgershausen war vor allem angetan vom Eierlaufen über einen Hindernisparcours, wobei sie ihren Körper auch durch die Öffnung eines Kastenelementes zwängen musste. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt Alica, die hofft, dass die Spiele keine Eintagsfliege sind. Da ist Nils Schmalbauch aus Abterode ganz bei ihr. Er fand es „voll cool“, durch ein Spinnennetz zu hechten, das von verknoteten Stricken simuliert wurde: „Ein Gefühl, als würde man fliegen“, lacht der Neunjährige.

Vor allem Teamarbeit als Voraussetzung für erfolgreiche Feuerwehreinsätze sollte spielerisch gefördert werden, erläuterten Staude und Kreisjugendfeuerwehrwartin Natascha Franz den pädagogischen Hintergrund der Veranstaltung. Als Juroren nahmen daran ebenfalls teil Kreisbrandmeister Norbert Brill (Kleinvach), Karolin Velmeden (Wolfterode), Markus Müller (Neu-Eichenberg) und Jan Hildebrand (Kammerbach), der gerade bei den Brandschützern ein freiwilliges soziales Jahr im Gefahrenabwehrzentrum absolviert.

Die Badestädter Wehr sorgte für Verpflegung und war auch beim Aufbau der acht Spielstationen behilflich.

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