Gefällte Bäume sollen ersetzt werden

Linden für Bad Sooden-Allendorf

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Statt Robinien jetzt Lindenbäume? Die Stadtverordneten diskutierten über Gestaltung der Kirchstraße in Allendorf.

Bad Sooden-Allendorf. Grüne fordern: Die im Stadtgebiet wegen Krankheit gefällten Bäume sollen durch Linden ersetzt werden. Stadtverordnete beauftragen Bauausschuss.

Weil sie so gut duften und von Bienen gern angeflogen werden, sollen die im Stadtgebiet von Bad Sooden- Allendorf wegen Krankheit gefällten Bäume durch Linden ersetzt werden - zumindest, wenn es nach den Grünen geht.

In der Parlamentssitzung am Freitagabend hob Gustav Nolte, Fraktionsvorsitzender der Grünen, insbesondere auf die morschen Robinien in der Kirchstraße ab, die zum diesjährigen Erntefest der Kettensäge vollends zum Opfer fielen. Einer der Bäume war sogar von selbst umgestürzt - glücklicherweise ohne, dass jemand verletzt oder Schaden angerichtet wurde. Die Stadtverordneten beschlossen einstimmig, zunächst den Bauausschuss einzuschalten. Die Vorsitzende des Finanzausschusses, Dorothee Junkermann (CDU), sprach sich dafür aus, in die Entscheidungsfindung die Anwohner einzubeziehen: „Vielleicht sind die ja froh, jetzt mehr Licht zu haben.“

Bürgermeister Frank Hix (CDU) hat sich nichts vorzuwerfen. Das ist im Kern das Ergebnis von Beratungen des Rechnungs- und Prüfungsausschusses zu verschiedenen Fragen rund um die Tätigkeit von Hix als Geschäftsführer von diversen Gesellschaften.

Rückendeckung für Hix 

Dabei ging es unter anderem um Aufwandsentschädigungen, Kontrollmechanismen und die Informationspolitik. Mit den Stimmen von CDU (3) und FWG (1) erteilte der sechsköpfige Ausschuss Hix gegen das Votum der SPD (2) Rückendeckung, gab der Vorsitzende des Gremiums, Peter Hieronimus (SPD), bekannt. So beschloss der Ausschuss, „dass sich aus der Einsichtnahme und Prüfung der vorgelegten Unterlagen keine Erkenntnisse über Unregelmäßigkeiten ergeben haben“.

Nach verschiedenen Vorwürfen gegen den Bürgermeister habe die CDU ausdrücklich auf diesen Antrag bestanden, sagte Fraktionschef Georg von Lüninck. Sein Fazit: Die Ausschussberatungen seien „unnötig“ gewesen: „Bitte nicht noch mal.“ Die SPD begründete ihre Haltung nicht.

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