Oberrieden: Riedbachbrücke erstrahlt in neuem Glanz

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Die neue Riedbachbrücke ist fertig. 

Oberrieden. Ende gut, alles gut - froh und erleichtert zeigten sich Vertreter der Stadt und des Ortsbeirates über die Fertigstellung der Riedbachbrücke in der Forststraße am Ortsausgang Richtung Hilgershausen.

„Damit sind für den Schwerverkehr die in Oberrieden ansässige Stockfabrik Gastrock und das Wohngebiet An der Liethe wieder uneingeschränkt erreichbar“, sagte Bürgermeister Frank Hix bei der offiziellen Freigabe.

Die aus den 60-ziger Jahren mit Eisenbahnschienen errichtete Brücke war marode und wurde innerhalb von nur zweieinhalb Monaten fertiggestellt, nachdem sich der Bau wegen wasser- und naturschutzrechtlicher Bedenken zunächst verzögerte

Die Brücke bietet durch den wegfallenden Stützpfeiler in der Bachmitte nunmehr einen verbesserten Hochwasserschutz und ist zur Hilgershäuser Straße hin von 4,50 Meter auf 6,50 Meter aufgefächert. Damit wurde mehr Sicherheit im Kreuzungsbereich hergestellt. „Das Absperrgitter am Rande der Brücke zur Hilgershäuser Straße wird ebenfalls noch mit einem feststehenden Geländer versehen“ erläuterte Hix.

Die Baukosten für das Brückenbauwerk inklusive des etwa 50 Meter langen maroden Teils der Forststraße betrugen 194.000 Euro zuzüglich der Ingenieurleistungen. Nicht ganz zufrieden zeigte sich Stadtrat Wilfried Stöber über die Auflagen der Wasserbehörde und der eingebauten Basaltsteine am Rande des Bachlaufes im Brückenbereich.

„Nun haben wir einen breiten Durchfluss des Riedbaches unter der Straße und verengen ihn wieder mit den Basaltsteinen“, so Stöber. Der Hochwasserschutz sei aber dennoch gewährleistet.

Von Hartmut Neuegbauer

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