Wenzel wolle möglichst viel Opposition gegenüber der SPD-Mehrheitsfraktion, während die übrigen CDU-Abgeordneten einvernehmlich mit den anderen Fraktionen zusammenarbeiten wollten.
Während der Fraktionssitzung in der vergangenen Woche haben Hartmut Henkelmann sowie Friedhelm Willy Zindler und Dorothea Henkelmann für den Ausschluss Dr. Wenzels votiert, Wenzel selbst stimmte dagegen, die fünfte CDU-Abgeordnete, Constance Cassel, nahm an der Abstimmung nicht teil. Sie wollte sich auf Anfrage nicht äußern: „Das ist für mich geschäftsschädigend“, sagte sie.
Hartmut Henkelmann wirft Wenzel in dem Schreiben weiter vor, mit der FWG in der Wehretaler Gemeindevertretung kooperiert zu haben. Außerdem habe er zweimal zu den Initiatoren von Bürgerbegehren gehört, die schließlich zum Verkauf der Obermühle geführt hatten. „All diese Punkte haben das Ansehen der Fraktion in der Öffentlichkeit nachhaltig geschädigt“, schreibt Hartmut Henkelmann. Wenzel habe grundsätzlich zu viel Opposition gemacht, das Vertrauen sei nachhaltig beschädigt und eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich.
Wenzel weist die Vorwürfe zurück: „Was ist davon zu halten, dass man mir als CDU-Mitglied und Gemeindevertreter vorwirft, dass ich meine von den Wählern zugedachte Oppositionsfunktion wahrnehme?“ (hs/dir/wr)
































