Änderungen in Investitionsprogramm: DGH in Weißenbach wird früher saniert

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Ortsvorsteher Gert Röse und Bürgermeister Andreas Nickel im Jahr 2011 vor dem DGH Weißenbach.

Großalmerode. Mit vier Änderungen haben die Stadtverordneten aus Großalmerode das Investitionsprogramm bis 2020 beschlossen.

So entsprach die Verwaltung dem Wunsch des Rommeröder Ortsbeirats, die gesamte Straße „Fuchshecke“ zu erneuern. Zu den für 2020 bereits veranschlagten 200.000 Euro wurden weitere 100.000 Euro für 2017 in das Investitionsprogramm aufgenommen. Lediglich die Verteilung der neu veranschlagten Kosten (75.000 Euro Beiträge, 25.000 Euro Eigenanteil) müsse nochmal auf den Prüfstand, sagte Bürgermeister Andreas Nickel bei der Sitzung am Mittwochabend in Laudenbach. Die Sanierung der Straße „Wetterburg“ wurde nicht wie gewünscht für 2019 vorgezogen.

Dem Antrag des Ortsbeirats Trubenhausen, die Instandsetzung der Straßen „Auf dem Klengenberg“ und „In der Welsebach“ auf 2018 vorzuziehen, entsprach die Verwaltung in ihrem Änderungsblatt zum Investitionsprogramm.

Um den vorgegebenen Förderzeitraum bis 2019 nicht zu überschreiten, äußerte der Ortsbeirat Weißenbach den Wunsch, zumindest einen Teilbetrag der für die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses vorgesehenen Kosten auf das kommende Jahr vorzuziehen. Entsprechend hat die Verwaltung 70.000 Euro von 2018 auf 2017 vorgezogen.

Während die Sanierung der Straße „Töpfermarkt“ und des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses in Uengsterode auf Wunsch des Ortsbeirats in das nächste Programm aufgenommen werden soll, tut sich Nickel laut eigener Aussage schwer damit, die gewünschten 10.000 Euro für Arbeiten am Friedhof als Investition zu sehen. „Auf allen Friedhöfen gibt es Handlungsbedarf“, sagte er auf Nachfrage von Uengsterodes Ortsvorsteher und WG-Fraktionsvorsitzendem Uwe Range. Er habe diesbezüglich „eine relativ dicke Handbremse angezogen“, da Ertrag und Kosten von Friedhöfen genau berechnet werden könnten. „Ich weiß, es ist ein Thema, was die Bevölkerung anspricht und berührt, aber dadurch könnte auch das bürgerschaftliche Engagement gleichermaßen angesprochen werden.“ Die Stadtverwaltung versuche, alle Orte möglichst gleich zu behandeln, sagte Nickel und verwies darauf, dass in anderen Orten Arbeiten am Friedhof am Freiwilligentag geschehen seien.

Während das Investitionsprogramm einstimmig beschlossen wurde, sorgte zwischenzeitlich ein Antrag von Uwe Fischer (WG) für Diskussionsbedarf: Er kritisierte, dass das Investitionsprogramm mit keinem Wort auf die bereits 2015 vom technischen Prüfdienst und der Unfallkasse Hessen festgestellten Mängel an den Feuerwehrgerätehäusern Großalmerodes eingehe. Nach einer Sitzungsunterbrechung wurde schlussendlich ein modifizierter Antrag verabschiedet, nachdem diesbezüglich ausstehende Investitionen in das nächste Programm aufgenommen werden sollen.

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