Keine 30-Zone in Rommerode

Scharfe Kurve mit Unfallgefahr: Doch Hessen Mobil lehnt Tempolimit ab

Wird derzeit ausgebaut: Die Lange Straße in Rommerode. Foto: Röß

Rommerode. Anwohner am Ortsausgang von Rommerode beobachten in der scharfen Kurve immer wieder, dass Autofahrer bei Gegenverkehr nur mit einer Vollbremsung eine Kollision vermeiden können.

Die scharfe Kurve am Ortsausgang von Rommerode in Richtung Laudenbach beschäftigt den Ortsbeirat auch nach dem Ausbau vor einem Jahr.

Das Gremium war mit seinem Vorschlag gescheitert, die Mauer gegenüber der Häuserfront „An der Mühle“ zugunsten eines einsehbaren Streckenverlaufs abzureißen. Jetzt beobachten die Anwohner nach wie vor, dass Autofahrer bei Gegenverkehr nur mit einer Vollbremsung eine Kollision an der unübersichtlichen Stelle vermeiden können. Deshalb hatte der Ortsbeirat wieder die Einrichtung der Tempo-30-Zone gefordert, so wie vor dem Ausbau. Doch dem Anliegen hatte Hessen-Mobil erst kürzlich eine Absage erteilt. Jetzt wollen die Rommeröder über das Ordnungsamt der Stadt zum Erfolg kommen.

In dem Großalmeröder Ortsteil erfolgt derzeit der Ausbau der Langen Straße mit veranschlagten 489.000 Euro. Im Zuge der Arbeiten hat die Zufahrtstraße „Fuchshecke“ erheblich gelitten, die selbst aber erst 2020 für 200.000 Euro ausgebaut werden soll. Um weiteren Winterschäden vorzubeugen, will der Ortsbeirat für den etwa 60 Meter langen Teilbereich der Straße Fuchshecke einen vorzeitigen Ausbau erreichen.

Die Ortsvertreter sprachen sich zudem dafür aus, die Sanierung des Dachs der Friedhofshalle mit etwa 70.000 Euro noch ins Investitionsprogramm aufzunehmen, dem sie in der vorliegenden Form trotzdem zustimmten.

Außerdem unterstützt das Gremium die Idee einiger Bürger, per Radweg eine Anbindung an die Nachbarorte Velmeden und Friedrichsbrück einzurichten. Dringenden Handlungsbedarf sieht der Ortsbeirat auch am Einlauf des Flutgrabens an der Friedrichsbrücker Straße unterhalb der Siedlung Wetterburg. Dieser kann bei Starkregen das Wasser nicht aufnehmen, das dann bis zur Ortsmitte über die Straße läuft. Erfreut war Ortsvorsteher Rolf Fahrenbach über die Beteiligung am Freiwilligentag. 25 Helfer hatten die Hecken am Bürgerhaus und am Dorfplatz geschnitten und Friedhofsbänke gestrichen.

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