Epteroder erzählt von seinem TV-Erlebnis

Kaninchenzüchter Walter Klein war bei „Bauern-Olympiade“ von RTL

+
Schweres Mädchen: Neun Kilogramm wiegt die Häsin der Rasse Deutsche Riesen, mit der Züchter Walter Klein kürzlich in der RTL-Sendung „Bauern-Olympiade“ vor der Kamera stand.

Epterode. Kaninchenzüchter Walter Klein aus Epterode stand kürzlich mit seinem Deutschen Riesen bei RTL vor der Kamera.

Als der 48-Jährige aus dem Großalmeröder Stadtteil Mitte August bei der Ausstrahlung der „großen Bauern-Olympiade“ mit seinem Rassekaninchen in der Scheune mit Moderatorin Inka Bause zu sehen war, überraschte das die Bauer-sucht-Frau-Fans in seiner Heimat sehr. Selbst hatte er am wenigstens damit gerechnet, einmal im Fernsehen zu sein. Doch als sich jetzt die Gelegenheit dazu bot, habe er nicht lange gezögert, gestand der Epteröder – zumal auch Fan dieser Fernseh-Serie – im Interview.

Viel Zeit zum Nachdenken gab es ohnehin nicht, denn das entscheidende Telefonat fand gerade mal zwei Wochen vor dem RTL-Termin statt. Wolfgang Elias, Referent im Zuchtverband Deutscher Rassekaninchen, hatte Klein über die Anfrage des Senders informiert, er für die „Bauern-Olympiade“ einen Züchter mit Deutschen Riesen sucht. Die Aufzeichnung der Sendung sollte in der Scheune eines Gutshofes in Nörten-Hardenberg erfolgen.

Am Drehtag vor Ort im Niedersächsischen – Ehefrau Martina ist auch dabei – bleibt genug Zeit, sich mit den Begebenheiten vertraut zu machen und dem Amtstierarzt die Tiere zusammen mit dem Zwerg-Kaninchen von Helmut Reuter aus Eschwege, einem Mini-Pferd und einer Kuh vorzustellen.

Vor der Kamera: In der Sendung beantworteten Walter Klein (links) und sein Eschweger Kollege Herbert Reuter vom K 19 Eschwege Fragen von Moderatorin Inka Bause. 

Um 10.30 Uhr die Vorbesprechung mit der Produktionsleitung: Der Deutsche Riese und das Zwerg-Kaninchen sollen von den Kandidaten auf ihr Gesamtgewicht geschätzt werden. Zwei Stunden später läuft die Generalprobe. Natürlich ohne die Kandidaten-Teams, denn die sollen ja nicht mitbekommen, um was es im Einzelnen geht. Dafür aber mit Inka Bause, die sich gleich mit „Hallo, ich bin die Inka“ sympathisch gibt.

Bis zur Aufzeichnung der Sendung um 18.30 Uhr müssen Walter Klein und seine Frau ihre Jacken vom K 32, dem Zuchtverein in der Tonstadt, in dem er Pressewart ist, linksherum tragen. Keiner der Kandidaten soll auch nur den geringsten Verdacht schöpfen. Trotzdem können die beiden mit den Prominenten plaudern. Und als Erinnerung an den ereignisreichen Tag bleibt den Kleins auch ein Foto mit Schäfer Heinrich.

Abends wird es ernst: Etwa eine Stunde läuft bereits die Aufzeichnung, bevor Walter Klein und sein Eschweger Kollege mit ihren Tieren zum Einsatz kommen. Die Bauern schätzen das Gesamtgewicht auf 13 Kilogramm und liegen damit näher als ihre Konkurrenten an den gewogenen 10,2 Kilogramm: 9,0 für den Deutschen Riesen, 1,2 für das Zwerg-Kaninchen. Im Gespräch mit der Moderatorin verrät Klein noch so manches Rassemerkmal zur Häsin auf seinem Arm, die das Ganze in einer Seelenruhe über sich ergehen lässt.

Zehn Minuten stehen die Kaninchen im Rampenlicht, dann ist der Auftritt vorbei. Draußen verliebt sich Jorafina, Tochter von RTL-Traumpaar Narumol und Josef, in die riesige Häsin. Doch die nehmen die Kleins wieder mit nach Epterode.

Lesen Sie auch

RTL-Show: Bauern kämpften auf dem Hardenberg um Goldmedaille

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.