Lange Partnerschaft zwischen Hessisch Lichtenau und Dessel

Vorgeschmack auf die 45-Jahr-Feier im belgischen Dessel

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Prost auf die Partnerschaft: Lothar Möller (von links) aus Hessisch Lichtenau, Johan Wils und Hermann Minnen aus Dessel stoßen mit den besten Bieren aus der belgischen Heimat auf die Partnerschaft an.

Hessisch Lichtenau. Die Feierlichkeiten zum 45-jährigen Bestehen der Verschwisterung von Hessisch Lichtenau mit der belgischen Stadt Dessel werfen ihre Schatten voraus: Eine belgische Abordnung warb am Freitag für das Fest im August.

Beim Desseler Abend am Freitag im Edith-Stein-Haus warben die Belgier für das Fest im August dieses Jahr in ihrer Heimatstadt. Ein gutes Dutzend Frauen und Männer zählte die belgische Abordnung, die annähernd die gleiche Anzahl an Kästen mit den besten belgischen Biersorten und ein komplettes Buffet im Gepäck mit dabei hatte, als sie am Freitag in der Lossestadt eintraf.

An der Spitze der Gruppe Johan Wils, der Vorsitzende des Desseler Verschwisterungskomitees, der unter anderem auch den stellvertretenden Bürgermeister Herman Minnen aus der über 9000 Einwohner zählenden belgischen Stadt mit dabei hatte. Zur Delegation gehörte auch Helmut Riemenschneider, der aus dem Lichtenauer Stadtteil Retterode stammt und vor mehr als 45 Jahren mit seiner Heirat nach Dessel den Grundstein für die spätere Verschwisterung gelegt hatte.

Von belgischen Spezialitäten zu reden, wie im Vorfeld zum Desseler Abend hierzulande angekündigt, relativierte Riemenschneider gleich zu Beginn. Im Zeitalter der Discount-Märkte gäbe es die nordhessische „Ahle Wurscht“ in Belgien genauso wie die belgischen Köstlichkeiten in deutschen Regalen.

Den Lichtenauern hat’s jedenfalls geschmeckt - und nicht nur der Käse und das Bier mit Ursprung in der Abtei Postel vor den Toren Dessels, wie der Blick ins belgische Depot am Ende des Abends verriet.

Bürgermeister Jürgen Herwig hatte die Gäste auch in seiner Rolle als Vorsitzender des Lichtenauer Verschwisterungskomitees im voll besetzten Edith-Stein-Haus begrüßt. Mit den Mitgliedern der Kommissionen aus beiden Partnerstädten teilte er die Hoffnung, dass der Abend dazu beitragen möge, bei möglichst vielen Lichtenauern Interesse für eine Teilnahme an der 45-Jahr Feier vom 25. bis 28. August in Dessel zu wecken.

Dazu hatten die Belgier nicht nur ihr schmackhaftes Büffet aufgefahren und für eine reichhaltige Auswahl an Getränken gesorgt, sondern auch in einer Bilderschau die Sehenswürdigkeiten in und um Dessel herum vorgestellt.

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