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Meißnertreffen: Pfadfinder und Jugendbünde wandern zum Gipfel

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Weißenbach. Egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener: Mehr als 200 Pfadfinder und Mitglieder von Jugendbünden sind in diesen Tagen auf großer Wanderschaft. Wie beim ersten Freideutschen Jugendtag vor 100 Jahren haben sie sich vorgenommen, die 31 Kilometer lange Strecke vom Hanstein zum Hohen Meißner zu Fuß zu absolvieren.

„Bei uns gibt es ganz bewusst kein statisches Lager“, erklärte Nils Herrmann vom Ring junger Bünde Hessen. „Die Bewegung steht im Mittelpunkt.“ Schon im Jahr 2009 habe man beim Ring junger Bünde Hessen mit den ersten Planungen für die Meißnerfahrt 2013 begonnen.

Am Mittwochabend sind die Teilnehmer aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich und Frankreich zur Burg Hanstein angereist. Von dort ging es am Donnerstag gut sieben Kilometer zu Fuß zur Jugendburg Ludwigstein. Am Freitag wanderten die Jugendbewegten weiter über Weißenbach und den Gipfel des Meißners zum Lagerplatz am Fuße des Meißners - insgesamt rund 24 Kilometer.

„Die Stimmung ist super“, berichtete Gernot Dorff von der deutschen Hochschulgilde aus Bremen. Immer wieder stimmten Teilnehmer mit Gitarren einige Lieder an. So überbrückten sie auch die Wartezeit, bis es an der Mittagsstation bei Weißenbach endlich den frischen Gemüseeintopf gab - die Pfadfindergilde Hessen hatte für alle Wanderer gekocht.

Auch über die Geschichte ihrer eigenen Bewegung konnten sich die Meißnerfahrer an der Mittagsstation informieren. Die Pfadfinder-Geschichtswerkstatt präsentierte ihre mobile Ausstellung - wegen des guten Wetters sogar ohne Zelt. „Damit wollen wir vor allem den Jüngeren die Geschichte der Bewegung nahe bringen“, sagte Ernst Werner Ludwig.

Von Julia Schwekendiek

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