Ehre in Gold für vier Aktive der Eichenberger Feuerwehr

Freude bei Hauptversammlung: Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth (vorne rechts) mit den Geehrten und Beförderten der Neu-Eichenberger Feuerwehr. Gemeindebrandinspektor Frank Burhenne und neun weitere Mitglieder der Neu-Eichenberger Wehren erhielten eine Auszeichnung . Foto: Schröter

Hebenshausen. Gleich vier Ehrungen der besonderen Art bildeten den Höhepunkt der Jahreshauptversammlung der Neu-Eichenberger Feuerwehren.

Für 40 Jahre aktiven Dienst wurden Herbert Albrecht-Vogelsang, Markus Müller, Gemeindebrandinspektor Frank Burhenne und Andreas Müller mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande ausgezeichnet.

Das Silberne Brandschutzehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst erhielt Björn Mesecke. Anerkennungsprämien gingen an Detlef Kothe und Bernd Wentrot (30 Jahre) sowie Benjamin Köhn, Anna Katrin Bergner und Andreas Müller (zehn Jahre).

„Mit acht Einsätzen hatten wir glücklicherweise wieder ein ruhiges Jahr, in dem wir uns umso mehr auf die Ausbildung konzentrieren konnten“, sagte Frank Burhenne in seinem Jahresbericht. Insgesamt hätten 38 Aktive der fünf Wehren aus Hebenshausen, Eichenberg, Hermannrode, Marzhausen und Berge an Ausbildungen teilgenommen und es dabei auf stolze 1127 Lehrgangsstunden gebracht. „Das ist eine Superzahl“, betonte der Gemeindebrandinspektor, der nun nur noch hoffe, dass sich auch jemand finden werde, der sich zum Atemschutzgerätewart ausbilden lässt. Die insgesamt 65 Aktiven aus der Gemeinde Neu-Eichenberg kommen auf stolze 3982 Einsatz-, Übungs- und Dienststunden.

Start mit vier Kindern

Während sich die Zahl der Mitglieder bei der Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr um eins auf derzeit 13 erhöhte, hatte die vor zwei Jahren gegründete Kinderfeuerwehr mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Mit 14 Mitgliedern ins Jahr 2014 gestartet, kamen nach den Sommerferien teilweise nur noch vier Kinder zu den Übungsabenden.

Grund dafür mag auch der Umstand gewesen sein, dass Kinderfeuerwehr-Leiterin Ramona Radtke-Sagert kurz zuvor ihr Amt niedergelegt hatte. „Nachdem wir zum Jahresende acht Mitglieder hatten, davon zwei in die Jugendfeuerwehr aufgestiegen sind und zwei weitere austraten, sind wir mit vier Kindern ins neue Jahr gestartet“, berichtete Nicole Horn, die das Amt der Kinderfeuerwehrwartin kommissarisch übernommen hatte und am Freitag genau wie die neue Stellvertreterin Doreen Petry einstimmig von der Versammlung gewählt wurde.

„Glücklicherweise haben wir in den ersten beiden Monaten zwei neue Mitglieder hinzubekommen, aber ich hoffe dennoch, dass die Gruppe im Laufe des Jahres noch etwas größer wird“, meinte Horn. (per)

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