Feuerwehr ist fit für die Zukunft

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Arbeiteten Hand in Hand: Architekt Jörg-Michael Brückner, Zimmermeister Matthias Kaulich, Bauunternehmer Robert Kunz und Dachdecker Siegfried Erfurth waren maßgeblich daran beteiligt, dass die Feuerwehr Wendershausen fristgerecht in ihr neues Gebäude einziehen konnten.

Wendershausen. Insgesamt 480 000 Euro und 5000 Stunden Eigenleistung sind in das neue Feuerwehrgerätehaus in Wendershausen geflossen, das kürzlich offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.

„Sowohl in der Bauzeit als auch in den Baukosten sind wir dabei jeweils unter den Vorgaben geblieben“, sagte Jörg-Michael Brückner vom Architekturbüro Plan B in Witzenhausen, der für die Planung und Bauüberwachung verantwortlich zeichnete. Damit die Wertschöpfung im Werra-Meißner-Kreis bleibt, wurde besonderen Wert darauf gelegt, dass regional ansässige Firmen an der Ausschreibung beteiligt wurden. Während das Bauunternehmen Kunz die Rohbauarbeiten und Außenanlagen fristgerecht erledigte, zeichnete die Firma Kaulich aus Frankershausen für die Holzbau- und Zimmerarbeiten und die Lieferung der Außenfassade verantwortlich.

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Der Heizungsbau wurde fachgerecht durch die Firma Niemeier (Kleinalmerode) und die Sanitäranlagen durch die Firma Linne aus Witzenhausen erledigt. Die Dacheindeckung übernahm Siegfried Erfurth aus Neu-Eichenberg. „Auch die Koordination mit den Feuerwehrleuten hat wunderbar funktioniert“, gab Brückner ein Lob an die Wendershäuser Feuerwehrleute weiter. Diese haben in Eigenleistung den Innenausbau vorgenommen und die Außenfassade am Sozialtrakt angebracht. Die neue Fahrzeughalle mit einer Stahlbetonskelettkonstruktion ist mit Iso-Paneelen verkleidet und kann mehrere Löschfahrzeuge und feuerwehrtechnisches Gerät aufnehmen. Im angebauten Sozialtrakt sind neben geschlechtsspezifischen Umkleide- und Duschräumen noch weitere Besprechungs- und Gemeinschaftsräume vorhanden. „Damit ist die Feuerwehr in Wendershausen fit für die Zukunft“, so Brückner. (znb)

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