Neues Grün/Linkes Bündnis hofft auf Einzug ins Lichtenauer Parlament

Wollen frischen Wind ins Lichtenauer Stadtparlament bringen: Steffen Höhre (von links) , Petra Nebelung-Seeger, Joao de Azevedo, Nicole Schmitt, Christa Altmann, Ralf Pfaffenbach und Heike Wilke vom Grün/Linken Bündnis. Foto: Thöne

Hessisch Lichtenau. Bei der Kommunalwahl am 6. März steht eine neue Gruppierung in Hessisch Lichtenau auf dem Wahlzettel. Vor vier Monaten gegründet, hofft das Grün/Linke Bündnis, erstmals den Einzug ins Stadtparlament zu schaffen.

„Das Ganze ist aus der Überlegung heraus entstanden, wie es nun weitergehen soll. Denn die Mehrheit der Grünen-Fraktion hat aufgehört und es waren nur noch meine Frau, Heike Wilke, und ich übrig“, sagt Ralf Pfaffenbach. Sie wollten eine Alternative zu den anderen Parteien links von der Mitte mit sozialer und ökologischer Ausrichtung auf die Beine stellen. Und was hat es mit dem Namen Grün/Linkes Bündnis auf sich? „Der hat eindeutig nichts mit dem Zusammenschluss der Parteien Bündnis90/Die Grünen und Die Linke zu tun“, stellt Pfaffenbach klar. Alle Bewerber seien parteilos, vielmehr gehe es um die Grundeinstellung.

Die noch relativ junge Liste - das Durchschnittsalter liegt bei 40 Jahren - besteht aus 14 Kandidaten. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie Tier- und Umweltschutz, Sport, Jugend- und Sozialarbeit. „Wir sind keine Parteistrategen, sondern einfach Leute, die sich engagieren möchten“, unterstreicht Pfaffenbach. Der 54-Jährige, der auf Platz sechs der Liste steht, hofft auf drei Sitze im Parlament. „Schön wären natürlich vier.“ Sollte das klappen, würden mit Heike Wilke an der Spitze, Steffen Höhre, Dorothee Putz und Joao de Azevedo den Sprung ins Parlament schaffen.

Das Bündnis möchte vor allem auch frischen Wind in die Kommunalpolitik bringen. Pfaffenbach: „Einige sind der Meinung die Parteien sollten im Vordergrund stehen und eine große Rolle spielen. Wir haben keine Berührungsängste und sind sachthemenorientiert. Uns ist es wichtig, mit allen zu reden.“

Die Gruppierung setzt sich unter anderem für die Belebung der Innenstadt ein und hat sich zum Ziel gesetzt, die Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung zu verbessern. „Außerdem gibt es im Kreis Förderprojekte im ökologischen Bereich, um die sich bisher nicht aktiv bemüht wurde. Da wollen wir was ändern“, so Pfaffenbach.

Weitere Ziele: Teilnahme an Entwicklungsprogrammen, Beteiligung an Bürgergenossenschaften, nachhaltigerer Umgang mit öffentlichen Flächen, sensiblerer Umgang mit städtischen Ressourcen.

Informationen zum Grün/Linken Bündnis: http://www.glb-heli.de/ oder auf www.facebook.com/GruenLinkesBuendnisHessischLichtenau

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