Polizei warnt: Tunnel ist keine Abkürzung

Viel genutzte Strecke: Durch den Bebenroth-Tunnel bei Neuseesen fahren insbesondere viele Güterzüge. Archivfoto: Keller

Neuseesen / Bornhagen. Eine lebensgefährliche Abkürzung durch den Bebenroth-Tunnel bei Neuseesen, zum Teil mit dem Fahrrad, nehmen Bewohner einer Asylunterkunft in Bornhagen (Eichsfeldkreis).

Das berichtet die Bundespolizei. Sie wollten so den Weg zum Einkaufen in Witzenhausen abkürzen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel schickte deshalb Polizeioberkommissar Christoph Büttner und Polizeihauptmeisterin Melanie Molitor-Hofmann vom Präventionsteam nach Bornhagen, die am Dienstag rund 90 Asylbewerber, die überwiegend aus Syrien, Iran und Afghanistan stammen, über die Gefahren und Folgen solcher Handlungen informierten.

Aus diesem Anlass weist die Bundespolizei nochmals auf das Betretungsverbot für Eisenbahnanlagen, insbesondere Gleise, Brücken und Tunnel, hin. Wer einen Tunnel betritt, hat einen sehr geringen Abstand zu Zügen. Die Gefahr, durch den Sog der 120 km/h schnellen Züge erfasst und getötet zu werden, sei sehr groß. Auf der Bahnstrecke Eichenberg-Bebra verkehrten zudem viele Güterzüge, die nicht im Fahrplan stehen. Sie haben Bremswege von bis zu einem Kilometer.

Info: Wer Menschen auf oder unmittelbar an Bahnanlagen beobachtet, wird gebeten, die Bundespolizeiinspektion Kassel über Tel. 0561/81616-0 oder die kostenfreie Nummer 0800 6888 000 zu informieren.

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