Demonstration von Landwirten in Hannover

Studenten aus Witzenhausen dabei

Fantasievolle Demonstranten: Auch „Hühner“ forderten die Stärkung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Foto: zdv

Witzenhausen. Bauernhöfe statt Agrarfabriken – dafür sind am Sonnabend mehr als 2000 Bauern und Bürger in Hannover auf die Straße gegangen. Aufgerufen hat hierzu die Initiative „Wir haben es satt“, welche aus mehr als 50 Verbänden aus Landwirtschaft, Umwelt- und Tierschutz besteht.

Auch rund 20 Studenten der Universität Witzenhausen waren mit einem Themenwagen zu der Demonstration gefahren um etwas zu bewegen. „Wir wollen eine kleinbäuerliche Landwirtschaft und keine Agroindustrie“, erklärte Studentin Sarah Ziegenbein aus Witzenhausen.

Hintergrund für die Veranstaltung sind die Landtagswahlen in Niedersachsen im Januar 2013. Die Demonstranten fordern ein Umdenken in der Landwirtschaft und prangern die Industrienahe Politik der Regierenden an. „Das Wachsen oder Weichen muss ein Ende haben“, sagte Martin Morisse vom Bundesverband deutscher Milchviehhalter.

30 kamen mit Trecker

Zu der Demonstration waren auch mehr als 30 Treckerfahrer angereist. Manche waren mehrere Tage unterwegs, um für ihren Berufsstand – den Familienbetrieb – zu kämpfen. „Die Arbeit der Landwirte und ihre Produkte müssen wieder stärker wertgeschätzt werden“, sagte Ziegenbein. (zdv)

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