Mit viel Engagement

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Die Mitarbeiterin des Pflegepersonals in einem Hospiz spricht mit einen sterbenskranken Bewohner: Hier werden unheilbar kranke Patienten palliativ versorgt.

Der 5. Hospiz- und Palliativtag im Werra-Meißner-Kreis steht unter dem Motto: „Wenn nichts mehr zu machen ist, können wir noch viel tun.“ Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt.

Eine wohnortnahe und flächendeckende hospizliche und palliative Versorgung will das 2007 gegründete Hospiz- und PalliativNetz Werra-Meißner ausbauen. Fachwissen und Engagement aller Partner sorgen für eine professionelle interdisziplinäre Zusammenarbeit. Zu diesem Netzwerk gehören Haus- und Fachärzte, Palliativmediziner, Pflegedienste, Pflegeheime, Hospizdienste, therapeutische Einrichtungen, Pfarrer, der evangelische Kirchenkreis, die katholische Kirchengemeinde, der Werra-Meißner-Kreis, das Klinikum Werra-Meißner sowie Apotheken, Bestattungsunternehmen, Sanitätshäuser und Einzelpersonen. Unter Einbeziehung ihrer Kenntnisse in Palliativmedizin und -pflege sowie psychosozialer und seelsorgerlicher Palliativfachkräfte kann eine individuelle und optimale Versorgung realisiert werden.

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pdf der Sonderseite Hospiz- und Palliativtag

Das Hospiz- und PalliativNetz Werra-Meißner bietet unter anderem auch mit viel Engagement Fort- und Weiterbildungen im Bereich Palliative Care und Hospizarbeit an. Der Bedarf und Wunsch an individueller Sterbebegleitung sowie der Versorgung schwer kranker Menschen zu Hause wächst stetig und nur mit gut ausgebildetem Personal und Fachkräften kann der hohe Qualitätsstandard gehalten und individuell ausgebaut werden.

Der regelmäßige Austausch unter Kollegen und zwischen den verschiedenen Berufsgruppen sowie die Zusammenführung von verschiedenen Einrichtungen und Menschen rund um das Netzwerk gehören ebenso zu einer wichtigen Aufgabe, um sich jederzeit an alle Gegebenheiten und Bedürfnisse anpassen zu können.

Hierzu gehört auch eine intensive Aufklärung um die Tabuthemen Sterben, Tod und Trauer. Nur so ist es möglich, das Sterben verantwortungs- und liebevoll in das Leben einzubeziehen und Ängste frühestmöglich abzubauen und aufzufangen.

Abschied nehmen

So konnte eine 7. Klasse der Rhenanusschule aus Bad Sooden-Allendorf für das Thema sensibilisiert werden. Die Schüler erarbeiteten neugierig und interessiert im Religionsunterricht Plakate zum Thema: „Abschied nehmen, zurücklassen“. Die Plakate werden während des 5. Hospiz- und Palliativtages im Saal des Kultur- und Kongresszentrums ausgestellt. (ynw)

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