Wartung der Meldeanlagen kostet jährlich 20.000 Euro

2811 Rauchmelder: Kliniken sind auf Brandfall vorbereitet

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Rauchmelder

Werra-Meißner. Die Kliniken im Werra-Meißner-Kreis scheinen für den Brandfall vorbereitet zu sein. Als eines der ersten in Hessen war das Krankenhaus Eschwege 2011 in allen Räumen und Gängen und sogar Zwischendecken mit Rauchmeldern ausgestattet.

Die Frage nach möglichst viel Sicherheit vor Feuer in Kliniken ist nach dem Großbrand in einem Krankenhaus in Bochum Ende voriger Woche mit zwei Toten akut geworden.

Mittlerweile ist auch das Klinikum in Witzenhausen komplett mit diesen Feuermeldern versehen. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Brandschutzmaßnahmen in den Krankenhäusern. Rauchmelder waren auch in Bochum installiert, Sprinkleranlagen nicht. Automatische Feuerlöschanlagen sind gesetzlich nicht vorgegeben, auch nicht für Neubauten. Im Klinikum Werra-Meißner wurde laut Verwaltungsleiter Jan Thielke darüber nachgedacht. Aber: Bei laufendem Betrieb Gebäude mit Sprinklern nachzurüsten, sei „nicht einfach und auch nicht ganz billig“.

Allein die Wartung der Meldeanlagen – im Klinikum in Eschwege gibt es 1694 Melder und in Witzenhausen 657 – kostet jährlich 20.000 Euro. Zudem ist alles von der Gardine bis zum Stuhl-Überzug aus schwer entflammbarem Material. In der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau sind in allen Gebäuden 460 kombinierte Rauch- und Wärmemelder installiert.

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