Gefahr aufgrund des verregneten Sommers allerdings nicht akut

Waldbrandgefahr nimmt wegen Hitze zu

Werra-Meißner. Vor einer zunehmenden Brandgefahr in den Wäldern Hessens warnt das hessische Umweltministerium aufgrund der Trockenheit und stark ansteigenden Temperaturen.

Einen besonderen Schwerpunkt in der nordhessischen Mittelgebirgslage gebe es nicht, sagte Ralf Meusel vom Forstamt Hessisch Lichtenau auf Anfrage. Am ehesten kämen noch Nadelwälder im Kaufunger Wald in Frage - akut sei die Gefahr auch wegen des bislang verregneten Sommers aber nicht.

Auch für den Bereich des Forstamtes Wehretal werden keine besonders gefährdeten Wälder benannt, laut Dietrich Bräuer kann es am ehesten noch Wäldern mit viel Nadelholzanteil und auch Totholz am Boden zu einem Brand kommen. Und den Schlierbacher Wald nennt er, weil dieser von vielen Erholungssuchenden aufgesucht werde.

Grundsätzlich sei das Rauchen und das Entfachen von Feuer - außer auf ausgewiesenen Grillstellen - nicht gestattet. Darauf weist das Ministerium hin. Und Autos, die nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden dürften, sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

Entwarnung ab Montag

Ab Montag, wenn es zu dem vorhergesagten deutlichen Temperaturrückgang und gelegentlichen Niederschlägen im Verlauf der nächsten Woche kommt, nehme die Waldbrandgefahr wieder ab, teilte das Umweltministerium weiterhin mit.

Sollte es zu einem Waldbrand kommen, dann werde nach dem dafür erarbeiteten Alarmplan vorgegangen, erläuterte Ralf Meusel. Auch mehrere Teiche in den Wäldern, aus denen Löschwasser abgepumpt werden kann, seien instandgesetzt worden.

Rubriklistenbild: © Archivfoto: dpa

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