Neu im Förderprogramm: Witzenhausen bekommt Geld vom Land für Stadtumbau

Typisch für Witzenhausen: Die Fachwerkhäuser an der Ermschwerder Straße. Mit dem Fördergeld aus dem Programm Stadtumbau sollen klimaschutz-orientierte Projekte gefördert werden. Foto: Steensen

Witzenhausen. Die Stadt Witzenhausen ist als einzige Kommune aus dem Werra-Meißner-Kreis in das Stadtumbau-Programm des Hessischen Umweltministeriums aufgenommen worden.

Das gab Bürgermeisterin Angela Fischer am Dienstag bekannt.

„Das ist eine gute Ergänzung für das Projekt zur Energetischen Quartiersanierung“, erklärte Fischer. Während das IKEK-Programm derzeit in die Dörfer investiere, käme dank des Stadtumbaus nun auch die Kernstadt nicht zu kurz. Welche Projekte mit der Förderung konkret umgesetzt werden sollen, müsse noch erarbeitet werden. In den ersten vier Jahren soll die Kirschenstadt 336 000 Euro für einen klimaorientierten Stadtumbau an Fördermitteln erhalten. Gemeinsam mit dem erforderlichen Eigenanteil der Stadt stünden 500 000 Euro für den Stadtumbau zur Verfügung, erläutert Fischer. Die Stadt kann insgesamt in einem Zeitraum von zehn Jahren jährlich neue Förderanträge stellen.

Das Ministerium fördert Projekte, die auf die Folgen des Klimawandels, wie häufigere Überschwemmungen durch Starkregen, Stürme und steigende Durchschnittstemperaturen, reagieren. Auch die demografische Entwicklung und dem Wandel der Wirtschaftsstruktur müssen berücksichtigt werden. (fst)

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