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Häuser im Kalirevier Werra sind gefährdet

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Häuser im Kalirevier Werra sind gefährdet. Foto: dpa
Häuser im Kalirevier Werra sind gefährdet. Foto: dpa

Witzenhausen. In der Gemeinde Tiefenort droht der Abriss von Häusern, Erdfälle weiten sich aus. Nach Ansicht der Werra-Weser-Anrainer-Konferenz sind dies die Folgen der Abbau- und Versenktätigkeit der Kaliindustrie.

Vorsitzender Dr. Walter Hölzel (Witzenhausen) forderte das Unternehmen K + S auf, die Sicherung der Gruben durch Versatz und die Einstellung der Salzlaugenversenkung in Angriff zu nehmen. Die Entwicklung mache deutlich, dass es höchst riskant sei, ausgebeutete Grubenfelder nicht zu verfüllen oder sogar mit flüssigen Abfällen aus der Produktion zu fluten.

Das Unternehmen dürfe sich nicht länger hinter der Aussage verstecken, der Rückbau der Salzhalden sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht zumutbar. Leider habe das Thema der Grubensicherheit am runden Tisch in Kassel keine Rolle gespielt (wke)

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