Halloween-Party: Rock-Fest nicht nur für Piratenbräute

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Rocken mit Monstern: Leadsänger Kai Schotter sang auch gemeinsam mit Medusa und Schlangenfrau.

Witzenhausen. Wenn Spinnen, Piraten und Schlangenmenschen rocken, dann ist Halloween-Party in der Klampfe.

Mit Hardrock vom Feinsten brachte die Kasseler Rockband Dolores Karacho mit Thomas aus Istha die Gruselfans in Tanz- und Feierstimmung.

Das Team der Musikkneipe hatte die Bar mit versponnenen Netzen dekoriert und liebevoll mit Hexenwerkzeugen, Klampfengift, Fledermauslampen und unzähligen orangenen Monsterköpfen ausgestattet. Nicht nur die Besucher fühlten sich pudelwohl: Auch die Band um Leadsänger Kai Schotter zeigte sich in bester Verfassung und heizte die Stimmung der Besucher mit Rock-Hits von AC/DC, ZZ-Top oder Hawkwind kräftig auf. Dabei sang Schotter gemeinsam mit dem Publikum, tanzte und rockte mit der Spinnenfrau oder ging vor Medusa, einer Frau der griechischen Mythologie mit Schlangenhaaren, auf die Knie.

Mit viel Emotionen ließen Gitarrist und Leadsänger Kai Schotter, Gitarrist Thomas Hess, Bassist Dirk Schwalm und Drummer Thoms Krause die alten Rocklegenden der siebziger und achtziger Jahre nochmals aufleben. Dabei streiften sie auch die Neue Deutsche Welle mit der Spider Murphy Gang, Extrabreit und Peter Schilling mit seinem berühmten „Major Tom“. „Wir rocken uns langsam rein, werden bei der Deutschen Welle richtig warm und geben dann noch mal alles“ sagte Schotter und gab mit knallharten Anschlägen den Rhythmus vor. Die Besucher rockten kräftig mit und ließen der Band kaum Zeit für ihre wohlverdienten Pausen.

Dafür ließ sich der Sänger zwischendurch den Schweiß auf seiner Stirn von der Schlangenfrau abwischen. „Normalerweise erstarren alle Männer bei meinem Anblick zu Stein, aber das scheint heute nicht richtig zu funktionieren“, sagte Rieke, die sich als Medusa verkleidet hatte. Besonders gelungen auch das Kostüm der Spinnenfrau Michaela Lück, die sich neben mehreren kleinen Spinnen am Körper auch eine Riesenspinne auf die rechte Wange geklebt hatte, deren Beine das ganze Gesicht überragten. Martha aus Berlin hatte sich als Operateur mit einer blutigen Nase verkleidet, die Partner Sanchez als Operationsopfer ihr zugefügt hatte. Sie waren schon öfter in der Klampfe und genossen in vollen Zügen die Halloweenparty, von der sie schon viel gehört hatten.

„Die Halloweenparty in der Klampfe wurde vor etwa 25 Jahren durch die Guinness Brauerei in den Kneipen salonfähig gemacht“, berichtete Klampfen-Wirtin Helga Mischur. Und so rockten auch an diesem Abend die Monster, Teufel und Piratenbräute nach der Musik von Depeche Mode, Alice Cooper und Black Sabbath noch weit bis nach Mitternacht. (znb)

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