Pro Innovation bietet Bewerbungstraining für Schüler

Pro Innovation: Trainerin Mona Fresz und Lea Reuß simulieren ein Bewerbungsgespräch. Foto:  Metzler
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Pro Innovation: Trainerin Mona Fresz und Lea Reuß simulieren ein Bewerbungsgespräch.

Witzenhausen. Um die individuellen Stärken auf den Punkt zu bringen, haben Schüler des Beruflichen Gymnasiums an „Innovation Pro" mit Mona Fresz teilgenommen.

Was macht Sie als Persönlichkeit aus? Nicht jedem fällt es leicht, diese Frage von Bewerbungstrainerin Mona Fresz aus dem Stegreif zu beantworten. Manch ein Bewerber fürchtet, dass Stärken wie Zielstrebigkeit oder Tatendrang als Perfektionismus oder Ungeduld fehlinterpretiert werden.

Damit das nicht passiert, wurden die Schüler von Fresz auf Bewerbungssituationen vorbereitet.

Das Training gehört zum Beratungsprogramm des Lokalen Bündnisses für Familien und wird zum neunten Mal für Schüler in der Orientierungsphase angeboten. Gleichstellungsbeauftragte Katja Eggert ist stolz: „Mit Mona Fresz haben wir eine Trainerin, der es leicht fällt, eine Beziehung zu den Schülern herzustellen und so das Beste aus ihnen rauszuholen.

Ganz nach dem Motto „Erlebnis mit Ergebnis“ sprachen die Gymnasiasten nicht nur ihren Lebenslauf durch, sondern stellten Bewerbungssituationen nach, die auf sie zukommen werden. Besonderen Wert legte die 58-Jährige dabei auf authentisches Auftreten: „Betont eure persönlichen Fähigkeiten, nicht jeder muss alles können. Dafür gibt es ein Team.“

„Ein Fehler im Bewerbungsgespräch ist menschlich.“

Anhand des aus dem Marketing bekannten AIDA-Modells (A = Aufmerksamkeit, I = Interesse, D = Verlangen und A = Aktion) ordneten die Gymnasiasten jedem Buchstaben in ihrem Vornamen eine Stärke zu und gestalteten so den eigenen Werbespot.

Am Ende des Seminars wurde ein Bewerbungsgespräch nachgestellt. Mona Fresz nahm hierzu Lea Reuß unter die Lupe. Die Schülerin konnte bei Fragen wie „Was macht Sie als Persönlichkeit aus?“ und „Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“ glänzen. Lediglich bei der Amtssprache Südafrikas kam sie ins Stottern. Weil es aber gleich elf gibt, kann das auch schon passieren.

Ihre Mitschülerin Hannah Bach machte Mut: „Ein Fehler im Bewerbungsgespräch ist menschlich. Wenn man gar keinen macht, werden sich die Mitarbeiter der Personalabteilung nicht an einen erinnern.“ Fachbereichsleiter Verwaltung Michael Zimmermann stimmte zu: „Das Zeugnis ist die Eintrittskarte. Was aber besonders zählt, ist die Ausstrahlung.“ 

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