Wechsel im Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften

Neuer Fachbereichs-Dekan in Witzenhausen

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Weitergabe des Stabs: Unter den Augen von Uni-Präsident Prof. Dr. Reiner Finkeldey (Mitte) übergab der bisherige Dekan Prof. Dr. Dr. h.c. Peter von Fragstein (rechts) das Amt an seinen Nachfolger Prof. Dr. Gunter Backes.

Witzenhausen. Gunter Backes übernimmt den Staffelstab von Peter von Fragstein und steht die nächsten drei Jahre dem Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften vor.

Warum es ausgerechnet ein Staffelstab aus Bambus ist, der unter den Dekanen des Fachbereichs 11 - Ökologische Agrarwissenschaften am Universitätsstandort Witzenhausen weitergegeben wird, das bleibt ein Geheimnis. Wie die vergangenen drei Jahre unter dem scheidenden Dekan Prof. Dr. Dr. h.c. Peter von Fragstein verliefen und nach welchem Leitbild sein Nachfolger Prof. Dr. Gunter Backes agieren will, erfuhren die Besucher beim Stabwechsel am Mittwoch im Zeichensaal der Universität.

In den vergangenen drei Jahren habe das Dekanat unter von Fragstein zur Entwicklung des Fachbereichs beigetragen, würdigte Universitäts-Präsident Prof. Dr. Reiner Finkeldey dessen Arbeit. Trotz knapper Ressourcen sei ausgesprochen gut gearbeitet worden. So sei eine gute Drittmittelanwerbung ebenso gelungen wie die Profilbildung in der Lehre. Zudem trage der Fachbereich durch viele ausländische Studenten zur Internationalisierung der Universität bei. Von Fragstein habe er während dieser Zeit als Partner geschätzt, der Gespräche unaufgeregt und im Sinne der Sache geführt habe, sagte Finkeldey.

Erfreulich sei, dass die Studierendenzahlen des Fachbereichs auf einem hohen Niveau geblieben sind, betonte der scheidende Dekan. Waren es 2014 noch gut 1000 Studierende, so lag die Zahl 2015 bei 1162 und in diesem Jahr bei 1180. Zudem könne der Fachbereich nun ein viertes Masterprogramm anbieten: Das englischsprachige Programm „sustainable foodsystems“ (Nachhaltige Nahrungssysteme). Damit komme man dem Wunsch nach, die Anzahl an Master-Abschlüssen zu steigern.

Für die kommenden Jahre empfahl er, das Profil des Fachbereichs weiterzuentwickeln und Kernkompetenzen wie „Ökologische Lebensmittelqualität und Ernährungskultur“ von Prof. Dr. Angelika Plöger oder „Agrar- und Lebensmittelmarketing“ von Prof. Dr. Ulrich Hamm zu stärken.

„Ich verstehe das Amt als Dienst an meinem Fachbereich“, betonte der neue Dekan Dr. Gunter Backes, der bereits am 1. September die Position übernahm. Als Leitmotiv für die kommenden Jahre gab er das Thema Diversität - also Vielfalt - der Handelnden aus. „Ein gutes Team braucht Unterschiede, die sich ergänzen“, betonte der neue Dekan. Diversität, Offenheit und Toleranz seien die Grundsteine für eine Athmosphäre, in der Neues gedacht und geschaffen werde. Seine Aufgabe dabei sehe er auch darin, auszugleichen und zu vermitteln. Es gelte, Forschung und Lehre des Fachbereichs weiterzubringen.

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