Das Thema "Bär" war auf Fest in Unterrieden überall zu sehen

Schilderwald beim Umzug auf der Bärenkirmes

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Wollen LKW-Tunnel bauen: Mit einem Schilderwald und dem angekündigten Bau eines LKW-Tunnels machten die Alten Herren auf die Baustellensituation rund um Unterrieden und deren Gefahren aufmerksam. 

Unterrieden. Die Unterrieder griffen mit Motivwagen auf der Kirmes auch die vielen Baustellen um den Ort auf.

„Unterrieden hat Mumm“, lautete das Motto der Seniorensportgruppe Mumm 50, die mit ihren Glasfiberstäben am Sonntag dem einsetzenden Regen trotzte und beim Umzug zur Bärenkirmes den Zuschauern an der Straße einige Übungen an dem Sportgerät vorführte.

„Wir fegen alles weg“, hieß es bei den Fußballern der SG Werratal, die als Tabellenführer einen Besen in die Hand nahmen und die Straßen kehrten. Die Baustellen rund um Unterrieden hatten die Alten Herren mit einem vielfältigen Schilderwald und fleißigen Bauarbeitern aufs Korn genommen. Ob der Gefahr für Mensch und Straße wollten sie den Bau eines LKW-Tunnels in Angriff nehmen. Dazu hatten sie einen Bär als Bauarbeiter ausgestattet.

Überhaupt war der Bär beim Umzug sehr präsent. Nicht nur, dass die Straßen mit gelben Bärenfahnen geschmückt waren, auch in Vorgärten oder auf Motivwagen war er oft zu sehen. So hieß es auf dem Wagen eines Biobetriebes „Eier legen unsere Bären keine, doch unsere Hühner legen feine“. Blumen und Physalis zum Probieren gab es an dem mit Blumen geschmückten Wagen vom Hof „Knofi und so“. 

Unterrieder zeigten sich bei Festumzug zur Bärenkirmes sehr kreativ

Schön anzusehen auch die Unterrieder Mariechen in ihren blauen Karnevalskostümen und ein Unterrieder Freundeskreis, der in Biedermeier-Kostümen durch die Straßen schlenderte und auf den amerikanischen Musical-Fantasyfilm Mary Poppins aufmerksam machte. Für schwierige Zeiten hatten sie für die Zuschauer am Straßenrand die richtige Medizin - ein Löffelchen mit Zuckerstein und einen Schnaps.

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