Stadt Witzenhausen übernimmt Werrabrücke

Die alte Werrabrücke: Wenn Witzenhausen eine neue Flussüberquerung im Bereich der Schlagd erhält, soll die Stadt das alte Bauwerk übernehmen. Dafür sprach sich der Bau- und Verkehrsausschuss aus. Archivfoto: Steensen

Witzenhausen. Die Stadt Witzenhausen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die alte Werrabrücke in das städtische Straßennetz übernehmen.

Diese Empfehlung beschloss der Bau- und Verkehrsausschuss am Dienstagabend im Rathaus. Das letzte Wort hat das Parlament.

Damit rückt der Bau einer neuen Brücke und einer neuen Anbindung der B 451 an die B 80 wieder ein Stück näher, wie die Verwaltung in ihrer Vorlage darstellt. Von den Planungsbehörden wird derzeit die Variante II vorzugsweise bearbeitet, sie sieht einen Brückenschlag im Bereich der Schlagd (Höhe Basketballplatz) vor. Mittlerweile ist nach Darstellung von Bürgermeisterin Angela Fischer (CDU) ein Programm abgeschlossen, um die Gründungsverhältnisse zu erkunden. Dazu wurden im Herbst Bodenproben gezogen. Nun kann die Streckenplanung in Angriff genommen werden. Etwa in einem Jahr sei die Vorabstimmung für das Planfeststellungsverfahren zu erwarten. Dabei sollen die Belange der Stadt zur Betrachtung des Knotenpunktes besonders beachtet werden.

Hessen-Mobil hatte es als hilfreich bezeichnet, mit dem Übernahmebeschluss für die Alt-Brücke (jetzt noch B 452) ein positives Signal seitens der Stadt zu setzen. Laut Beschluss ist diese an Bedingungen geknüpft.

• Der Straßenbaulastträger sei für das Entwidmungsverfahren verantwortlich.

• Bund und Land sollen den Nachweis erbringen, dass sich das Brückenbauwerk in einem normgerechten technischen Zustand befindet, mit einer Tragfähigkeit von zwölf Tonnen und mittel- und langfristig keine Instandsetzungsmaßnahmen nötig sind.

Im Ausschuss gab es keine große Diskussion, sondern nur einige Nachfragen. Die Verwaltung möge das Brückenbuch und andere Unterlagen einsehen, um Sicherheit über den Zustand zu gewinnen, hieß es. Die Empfehlung wurde einstimmig verabschiedet.

Von Werner Keller

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