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Ein Känguru aus Melsunger Tierpark ist heimgekehrt

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Ausgebüchst: Ein entlaufendes Bennett-Känguru sitzt im Garten in Quentel. Foto: Merkel
Ausgebüchst: Ein entlaufendes Bennett-Känguru sitzt im Garten in Quentel. © Foto: Merkel

Quentel/Eiterhagen/Melsungen. Zwei entlaufene Kängurus haben die Region in den vergangenen Tagen auf Trab gehalten. Eines der beiden ausgebüxten Bennett-Kängurus wurde am Mittwochnachmittag in einem Garten im Hessisch Lichtenauer Stadtteil Quentel eingefangen.

Bei dem Tier handelt es sich um eines von zwei entlaufenden Kängurus aus dem Tierpark Rose in Röhrenfurth (Schwalm-Eder-Kreis). Nach Angaben des Parkbesitzers Dirk Rose waren die beiden männlichen Tiere bereits seit Donnerstag unterwegs.

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Das zweite Känguru wurde zuletzt gestern Abend im nahegelegenen Söhrewalder Ortsteil Eiterhagen gesehen, verschwand jedoch bald darauf wieder. „Derzeit wissen wir nicht, wo sich unser Känguru aufhält“, sagte Rose.

Das Tier in Quentel wurde von einer Tierärztin aus Göttingen mit einem Betäubungsgewehr ruhiggestellt. Damit sein Besitzer das Tier wieder in sein Gehege im Tierpark Rose zurückbringen kann.

Aktualisiert um 16.42 Uhr.

Unklar ist, wie die Tiere aus ihrem Gehege ausbrechen konnten. Rose vermutet ein Zwist mit den Emus, die sich mit den Kängurus ein Gehege teilen, habe eventuell zur Flucht der beiden tasmanischen Beuteltiere geführt.

Angst braucht laut Rose niemand vor den friedlichen Tieren zu haben. Trotzdem bittet er Beobachter darum, Abstand zu halten.

Erst im August war ein Känguru aus dem Tierpark Sababurg entflohen. Es konnte aber nach kurzer Zeit wieder eingefangen werden. (sjh/rpp)

Archiv: Entlaufenes Känguru wieder im Tierpark Sababurg

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