40 Aussteller mit buntdekorierten Ständen

Bei Emsaga in Bad Emstal brachten heimische Betriebe einen Hauch von Frühling

Musikalisch unterwegs auf der Emsaga: Konrad Ochse (links) und Berthold Schmidt. Fotos: Hoffmann

Bad Emstal. Irgendwie schaffen es die Emstaler Gewerbetreibenden doch immer wieder, pünktlich zu ihrer Leistungsschau Emsaga einen Hauch Frühling in und rund ums Kurhaus in Sand zu zaubern. 40 Aussteller warteten mit bunten Ständen auf.

Am Wochenende lag das allerdings nicht nur an der zeitweise strahlenden Sonne, sondern vor allem an den frühlingshaft dekorierten Ständen der rund 40 Aussteller, allen voran denen des Ostermarktes, der traditionell Teil der Leistungsschau ist und mit einem Paradies aus kunterbunten Eiern, Türkränzen und vielem mehr die Besucherscharen anlockt. Allerlei Dekorationsideen rund um Meister Lampe & Co. hatten die rund zehn Bastelexpertinnen im Angebot, und da gab es manch Schätzchen zu entdecken.

Versprühte mit ihren handgesiedeten Seifen Feenstaub auf der Emstaler Emsaga: Claudia Ledderhose Schäfer.

Nicht fehlen durfte Gundi Gerke aus Felsberg, die 85-jährige Osterkünstlerin, die nicht nur mit ihren kleinen Kunstwerken zu begeistern weiß, sondern auch mit ordentlich Fachwissen und jeder Menge Hintergrundinformationen. Sie schreibt, malt und pinselt auf kleinen und großen Eiern, beschreibt sie mit alter Sütterlinschrift und verziert sie auf alte russische Art. „Mir gehen die Ideen niemals aus“, sagte sie und präsentierte ihr neuestes Kunstwerk, ein zum Ostermarkt umfunktioniertes Straußenei, das sie schlicht aufgeschlagen und mit einer kleinen Marktszenerie aus Puppen und vielem mehr versehen hat. Es müsse immer mal wieder was Neues her, immerhin habe sie schon unzählige tausend Eier verziert. Eier zählen deshalb schon lange nicht mehr zu ihrer Leibspeise, „aber im Freundes- und Familienkreis freut man sich immer sehr, wenn es ans Backen geht - eine Zutat geht dank mir nämlich nie aus.“

Kokos und Lavendel

Gerke weiß, wie sie die Emsaga-Besucher in Frühlingsstimmung bringt, und dabei hilft ihr einige Stände weiter auch Claudia Ledderhose Schäfer, die ihren Feenzauber aus ihrer Heimat Zierenberg mit nach Sand gebracht hat. Feenzauber ist der Name ihrer kleinen Seifensiederei, und der scheint nur allzu passend, wenn man sich den betörenden Düften von Himbeer-Champagner, Kokos, Lavendel, Rose und vielem mehr hingibt. „Meine Seifen sind aus 100 Prozent Naturölen, also ein pures Naturprodukt ohne chemische Konservierungsstoffe und Paraffin“, so die Zierenbergerin stolz. Dass ihre Seifen hübsch verziert mit Muscheln und vielem mehr auch noch richtig kleine Hingucker sind, das musste sie gar nicht erst erwähnen.

Neben all dem kunterbunten Selbstgemachten waren es aber vor allem die heimischen Geschäfte, die ihre Leistungsangebote präsentierten und hunderte Besucher ins Kur- und Badehaus lockten. Fahrräder, Mode, Wein, Tee und vieles mehr gab es da zu sehen, natürlich immer umgeben von einem Hauch Frühling.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.