Andrang in Riede

Leckere Spezialität aus dem Backhaus: Schlangestehen vor dem Haxenstand

Lecker: Willi Degenhardt bekommt von Leonie Mildner ein „Haxen-Gedeck“ serviert. Foto:  Michl

Riede. Noch größer als erwartet war das Interesse an  den knusprigen Schweinshaxen aus dem großen Ofen des Backhauses.

Riede. Der neu gestaltete Dorfplatz in dem knapp über 300 Einwohner zählenden Bad Emstaler Ortsteil Riede hatte sich  in ein großes Open-Air-Restaurant verwandelt. Inzwischen zum vierten Mal veranstaltete das örtliche Backhaus-Team mit Katja Mildner und Heinz Schlordt als Back- und Feuermeister an der Spitze dort ein Haxenessen.

Wobei die Haxen nicht in der Pfanne oder auf dem Grill zubereitet, sondern im Steinofen des am Dorfplatz stehenden alten Backhauses knusprig und tafelfertig gebacken wurden. Dazu gab es zu jeder Portion dort ebenfalls im Vorfeld gebackenes Rieder Landbrot in Scheiben und ein Gläschen klaren Schnaps.

Als Obergrenze hatte sich die von allen örtlichen Vereinen und Gruppierungen unterstützte Backhaus-Crew 170 Haxen gesetzt Heinz Schlordt: „Die Zahl mussten wir aber ganz schnell zu den Akten legen. Denn über 200 Voranmeldungen gingen bis zum Stichtag bei uns ein, der überwiegende Teil von Rieder Einwohnern. Dies konnten wir nicht ignorieren und haben deshalb rund 50 Haxen mehr in den Ofen geschoben.“

Der beim Haxenessen erzielte Reinerlös wird ausschließlich für die weitere Sanierung und Renovierung des im Besitz der Gemeinde Bad Emstal befindlichen alten Backhauses verwendet. Heinz Schlordt: „Dafür haben wir bisher neben über 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden knapp über 2000 Euro investiert. Wobei dies aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist.“

Bisher haben die Mitglieder des Backhaus-Teams eine neue Decke eingezogen, die gesamte Elektrik erneuert, den Schornstein mit Schiefer verkleidet, eine Luke für das Reisig gebaut, ein neues Fenster in der Backstube eingesetzt und deren Außenwand wetterfest verkleidet.

Vordach geplant

Das nächste große Bauvorhaben wurde den Besuchern des Haxenessens mit eindrucksvollen Bildern vorgestellt: die Erweiterung des Gebäudes durch ein großflächiges Vordach, unter dem jede Menge Tische und Bänke aufgestellt werden können. „Damit würden wir uns bei jedem dort stattfindenden Fest den Aufbau eines Zeltes sparen“, beschreibt Schlordt die Vorzüge des Anbaus.

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