Neue Schulleiter an Christine-Brückner-Schule in Sand

+
Stärken sich gegenseitig den Rücken: Ulf Imhof (links) ist neuer Leiter der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal, Klaus Sprafke ist sein Stellvertreter. 

Die erste Schulwoche als neues Führungsteam haben sie geschafft: Ulf Imhof und Klaus Sprafke sind die neuen Leiter der Christine-Brückner-Schule (CBS) in Sand.

Sand. Gemeinsam wollen sie die Gesamtschule in Bad Emstal weiter voranbringen und sich in der Konkurrenz zu anderen Schulen in der Region stärker behaupten.

Für Ulf Imhof ist es ein Neuanfang gewesen an der CBS, bislang leitete er die Mittelpunktschule in Waldeck-Sachsenhausen. Fünf Jahre lang führte er die Schule dort, „und es hat richtig Spaß gemacht“. Doch der 55-Jährige wollte sich noch einmal beruflich weiterentwickeln und bewarb sich auf die freie Schulleiterstelle in Bad Emstal. Imhof bringt nicht nur viel Erfahrung mit nach Bad Emstal, sondern auch die Befähigung für Grundschule, Förderstufe und Sekundarstufe eins. Der gebürtige Thüringer unterrichtet Mathe, Deutsch, Sachunterricht, Sport und Politik.

Die Leitung der Schule sieht er nicht als Aufgabe eines Einzelnen. „Das verstehe ich als Arbeit im Team“, betont er. „Mit vielen klugen Köpfen versuchen wir, Kurs zu halten und nehmen Korrekturen vor, wenn nötig.“

Direkt an seiner Seite steht jetzt Klaus Sprafke als Stellvertreter. Der 44-Jährige ist an der CBS kein Unbekannter, seit Ende 2003 unterrichtet er an der Gesamtschule. „Ein beruflicher Glücksfall“, wie er sagt. Bereits seit 2010 ist er Stufenleiter für die Klassen 8 bis 10, bei Verwaltungsaufgaben hat er seinem Vorgänger Oskar Friedrich schon unter die Arme gegriffen. Der Lehrer für Mathe und Physik freut sich, dass die beiden Schulleiterstellen schnell wieder besetzt werden konnten, sagt er. „Das ist alles andere als selbstverständlich.“

Schon in der ersten Woche hätten sie festgestellt: „Die Chemie zwischen uns stimmt.“ Erste offene Gespräche habe es bereits gegeben. Unter anderem ging es dabei um die starke Konkurrenz durch andere Schulen, beispielsweise in Fritzlar, Kassel und Wolfhagen. „Wir müssen als kleine Schule eine Nische finden“, sagt Ulf Imhof. Das Ganztagsangebot sei vorzüglich, sagt der neue Schulleiter, das sprachliche Profil sei bereits gestärkt worden, und das soll auch weiterhin passieren. Einen Vorteil sehen beide auch darin, dass die Schule mit etwa 450 Schülern eher klein sei. „Uns geht keiner durch die Lappen, jeder kennt jeden“, sagt Sprafke. Man habe in Sand ein „Schmuckstück“ und das wollen sie künftig stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.