Bauarbeiter an der Fritzlarer Straße

Naumburger Dorferneuerung bringt Spielfläche an der Elbe

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Noch in Arbeit: Bis zum Jahresende soll auch der neue Spielplatz in direkter Nachbarschaft zum Naumburger Kindergarten fertiggestellt sein. Über eine neue Brücke kann man ihn direkt vom Elbauenweg aus erreichen. 

Naumburg. Neugierige Blicke der Kindergartenkinder folgen den Bauarbeiten. Die Fläche gegenüber der Naumburger Kita an der Fritzlarer Straße wurde in wenigen Tagen abgeräumt.

Jetzt wird der Boden modelliert. Bislang standen hier Spielgeräte, die meisten schon etwas in die Jahre gekommen. Die Geräte sind bis auf eine Rutsche und eine wetterfeste Tischtennisplatte, die beide an die Seite gepackt wurden, verschwunden. Auch vom üppigen Gebüsch ist nicht mehr viel übrig. Im Zuge der Neugestaltung des Elbauenwegs entsteht hier eine neue Spielfläche.

„Das große Ziel ist, dass wir 2016 noch fertig werden“, gibt Naumburgs Bürgermeister Stefan Hable (CDU) den Zeitplan vor. Und damit meint er nicht allein den Spielplatz. Der ist Teil eines Gesamtpakets, für das insgesamt 132 700 Euro investiert werden. 71 000 Euro davon kommen aus dem Topf der Dorferneuerung.

Entlang des Weges werden vier Plätze zum Verweilen gestaltet, der Boden gepflastert, die Bänke fest installiert. Alles an vier attraktiven Sichtachsen zur Altststadt. Nach der Fertigstellung des gesamten Weges werden auch Benutzer von Rollatoren auf wassergebundenem Untergrund hier flanieren können.

Elbe erleben

Die Elbe soll erlebbarer werden. Dazu wird auf Höhe des Spielplatzes ein Teil des Ufers bis runter ans Wasser begehbar gestaltet mit rustikalen Sandsteinblöcken. Das alte Wehr, das einst dafür genutzt wurde, um den Graben zur Teichmühle mit Wasser zu versorgen, soll erhalten bleiben. Schließlich werden zwei neue Brücken vom Weg über die Elbe führen. Sie werden, anders als ihre Vorgängerbauten, nicht mehr aus Holz gebaut, sondern aus Metall, erklärte der Verwaltungschef. Und für das gleiche Material habe man sich auch für die Geräte auf dem Spielplatz entschieden. Weg vom wartungsaufwändigen Holz, hin zum pflegeleichten Metall lautet die Devise: „So leid uns das tut.“ Aber um die Holzgeräte in einem sicheren Zustand zu halten, bedarf es größerer Pflegeanstrengungen. Hable: „Da schaffen wir nicht, hinterherzukommen.“

So werden also die Kindergartenkinder von St. Vinzenz in Kürze beobachten können, wie direkt gegenüber ihrer Kita nagelneue Geräte wie Schaukel, Klettergerüst und Wipp-Tier zusammen mit der überarbeiteten Rutsche und der Tischtennisplatte aufgestellt werden.

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