Seniorengruppe macht sich stark für den Erhalt des Thermalbades in Bad Emstal

„Ohne das Bad wäre alles nichts“

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Aktiv werden und gesund bleiben: Ein Teil der über 50-köpfigen Gruppe, die regelmäßig dienstags zur Wassergymnastik in das Bad Emstaler Thermalbad kommt und auf die Kraft des Wassers schwört.

Bad Emstal. Hildegard Kloppmann aus Oberelsungen kann das schon jahrelang andauernde politische Hickhack um das Bad Emstaler Thermalbad nicht nachvollziehen.

Zusammen mit über 50 gleichgesinnten Senioren aus der gesamten Region möchte die 76-jährige „die Öffentlichkeit einmal von der Wirklichkeit überzeugen. Wir von der Dienstagsgruppe jedenfalls möchten dieses Bad nicht missen, schwören auf die heilende Kraft des Wassers.“

Hildegard Kloppmann ist als Stammkundin seit 1985 wöchentlich mehrfach regelmäßige Besucherin des Thermalbades: in der Sonntags-, Dienstags- und Donnerstagsgruppe. Wo jeweils über 50 Frauen und Männer, überwiegend im Rentenalter, unter fachlicher Wassergymnastik-Anleitung nicht nur Entspannung, Ruhe und Gesundheit tanken, sondern auch Geselligkeit und Freundschaft pflegen. Hildegard Kloppmann: „Wir von der Dienstagsgruppe jedenfalls treffen uns wieder bei einer gemeinsamen Weihnachtsfeier im angrenzenden Quellenhof.“

Wie ein Jungbrunnen

Für die 76-jährige Oberelsungerin und ihre große Mitstreiterschar ist die Wassergymnastik zu jeder Jahreszeit wie eine Art Jungbrunnen. Nicht nur im großen Innen-Becken, „sondern auch im Winter bei Eis und Schnee im Außenbecken ein Hochgenuss“, so Klopmann.

Zusammen mit ihren Dienstagsgruppenmitgliedern richtet die Oberelsungerin das Wort an die für das Bad verantwortlichen Kommunalpolitiker aller Parteien aber auch an alle Bad Emstaler Bürger: „Was wäre denn die Kur- und Thermalbadgemeinde Bad Emstal ohne das Thermalbad mit all seinen Angeboten und dem logistischen Umfeld? Die Bad Emstaler sollten mal in unsere Sonntags-, Dienstags- oder Donnerstagsgruppe kommen, um von uns weit angereisten Stammkunden zu erfahren, welches Kleinod für Wellness, Fitness und Heilung sie in ihrem Ort haben.“

Nur wenige Einheimische da

Sie sollten nicht nur von den Vorzügen weit entfernter Einrichtungen dieser Art erzählen, sondern sich selbst als einheimische Besucher dafür einsetzen, dass das Bad gut frequentiert und damit erhalten bliebe. „Bad Emstaler jedenfalls sehen wir in unseren drei Gruppen nur wenige“, sagte Kloppmann abschließend. www.minera-thermalbad.de

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