Über 200 Viertklässler beim Tag der offenen Tür der Wilhelm-Filchner-Schule

Schule kommt gut an

Schnuppertag: Biologie-Lehrerin Iris Carl (links) weckte mit kleinen Experimenten das Interesse der zukünftigen WFS-Schülerinnen und Schüler. Fotos:  Michl

Wolfhagen. Über Mangel an Interessenten brauchte sich Ludger Brinkmann, Leiter der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) beim Tag der offenen Tür für alle Viertklässler des Altkreises und darüber hinaus nicht zu beklagen.

Auch beim zweiten Anlauf waren über 200 Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern gekommen, um sich über die Angebote und Förderkonzepte nach ihren individuellen Fähigkeiten der derzeit von 1270 Mädchen und Jungen besuchten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe mit ihren 110 Lehrkräften zu informieren.

Der Tag der offenen Tür sollte bereits vor drei Wochen über die Bühne gehen, musste am Veranstaltungstag jedoch kurzfristig abgesagt werden. Unbekannte Täter waren in der Nacht davor in das Schulgebäude eingebrochen, fanden dabei nur wenig Beute, hinterließen mit großer Zerstörungswut aber einen auf über 100 000 Euro geschätzten Schaden (die berichteten).

Bereits während der Begrüßung in der Kulturhalle erhielten die zukünftigen WFS-Schüler einen Vorgeschmack, welche musikalischen Angebote ihre neue Schule in den gymnasialen Musikklassen, beziehungsweise in der Förderstufe mit klassenübergreifenden Band-Projekten bietet, wie die von Peter Altwasser geleitete Big Band. Gruppenweise konnte danach das vielschichtige Förderprogramm, -konzept und Angebot der Schule in Theorie und Praxis unter die Lupe genommen werden. Fachlehrer standen dabei immer Rede und Antwort.

Der Wechsel nach Ende der Grundschule in die Wilhelm-Filchner-Schule muss von den Erziehungsberechtigten spätestens bis zum 5. März der jeweiligen Grundschule verbindlich gemeldet sein.

Beste Freundin ist schon da

Der Entschluss der neunjährigen Nele Schibol aus Dörnberg in Absprache mit ihren Eltern, nach dem Ende ihrer Grundschulzeit in die Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) zu wechseln, steht schon seit Monaten fest. Denn Neles beste Freundin Alessia ist schon seit dem vorigen Jahr WFS-Schülerin. Nele: „Die hat mir erzählt, wie toll es in der Wilhelm-Filchner-Schule ist und was man hier alles lernen kann.“

Auch Jakob Tripp aus Niederelsungen hat sich durch Mundpropaganda für Wolfhagen entschieden. „Meine Mama war hier schon Schülerin und momentan gehören meine beiden Cousins zur Schulgemeinschaft. Die sind alle voll des Lobes über die Angebote und Möglichkeiten.“

Ähnlich äußert sich die zehnjährige Theresa Blum aus Altenstädt. „Mehrere gute Freunde sind hier und haben mir nur Gutes erzählt. Zudem sind die Musikklassen und mein Abiturziel mit ein Grund für meine Entscheidung.“

Beides hat auch für den Tenorhornbläser Christoph Grede aus Balhorn, der das Abitur machen will, den Ausschlag gegeben, sich für die Wilhelm-Filchner-Schule zu entscheiden. (zih)

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