Synode des Kirchenkreises Wolfhagen entscheidet Freitag als letzte

Diakonische Werke: Fusion zum Greifen nah

Wolfhager Land. Ein Diakonisches Werk für Stadt und Landkreis Kassel: Zum 1. Januar 2017 soll es seine Arbeit aufnehmen. Die Synoden der Kirchenkreise Kassel, Kaufungen und Hofgeismar haben dem Vorhaben bereits zugestimmt.

Dr. Gernot Gerlach

Nun ist der Kirchenkreis Wolfhagen am Zug. Die Synode entscheidet am Freitagabend als letzte über die Bildung des Diakonischen Werks Region Kassel. Eine Zustimmung gilt als wahrscheinlich.

Ziel des Zusammenschlusses sei eine Bündelung der Kräfte – auch vor dem Hintergrund, dass künftig immer weniger Geld zur Verfügung stehen werde, sagt Dekan Dr. Gernot Gerlach, der auch Vorsitzender des Kirchenkreisvorstandes Wolfhagen ist. Das neue Diakonische Werk würde sich als Ansprechpartner für 420.000 Menschen verstehen und in Stadt und Kreis Kassel in zwei kommunalen Körperschaften aktiv werden. Das wäre neu in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. „Gemeinsam ist mehr drin, um den Herausforderungen der Veränderungen zu begegnen und die Aufgaben zuversichtlich zu gestalten“, sagt Gerlach.

Gerd Bechtel

Designierter Chef des neuen Hilfswerks ist Gerd Bechtel. Der Wolfhager ist Geschäftsführer des Diakonischen Werks Kassel. Als Pfarrer hatte er vor 15 Jahren den Aufbau des Diakonischen Werks Hofgeismar-Wolfhagen mitgestaltet.

Alle Angebote beider Diakonischen Werke sollen bestehen bleiben. Auch alle Jobs blieben erhalten, sagt Gerlach. Beim Diakonischen Werk Hofgeismar-Wolfhagen und seinen drei Tochtereinrichtungen arbeiten 70 Beschäftigte, beim Hilfswerk Kassel sind 160 Menschen beschäftigt.  

Rubriklistenbild: © Thon

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