Echte Kerle als Krönung zum Abschluss im Wolfhager Kulturladen

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Pure Gesangs-Comedy: (Von links) Björn Schmidt, Mirko Möller, Peter Scholz, Michael Fink und Frank Lötzer sind „Echte Kerle“. Sie standen als krönender Abschluss des Winterfestivals im Kulturladen am Freitagabend auf der Bühne.

Wolfhagen. Keine fünf Minuten standen die Echten Kerle am Freitag auf der Bühne, da herrschte schon hundertprozentig großartige Stimmung im Kulturladen Wolfhagen.

Zum Abschluss des Winterfestivals der Kleinkünste begeisterten fünf Lehrer aus Kassel und Fulda das Publikum im voll gefüllten Saal. Wie dies den ausschließlich männlichen Pädagogen gelang? Mit Musik.

A-cappella singen die Echten Kerle und das schon seit vielen Jahren. Allein die Anzahl ihrer Auftritte hält sich in Grenzen. Während des Studiums haben sich Michael Fink, Björn Schmidt, Peter Scholz, Mirko Möller und Frank Lötzer kenne gelernt, den kleinen „Männer-Comedy-Chor“ formiert und ihrem Erfolg den Weg geebnet. Die Echten Kerle brauchen keine Band und „massierten“ den Zuhörern mit ihrem Gesang am Freitag die Ohren.

Volles Haus im Wolfhager Kulturladen: Die A-Cappella-Gruppe Echte Kerle zog die Zuschauer an und begeisterte mit regionalem Charme.

Diese Vorgehensweise hatten sie in ihrem ersten Lied des Abends angekündigt und gleich danach damit begonnen, das Ganze in die Tat umzusetzen. „Nudeln“, „Geh doch zu den Wise Guys“ und „Sabini Bikini“ heißen die Titel, die zum Repertoire der singenden Pädagogen gehören. Was dahinter steckt ist pure Gesangs-Comedy mit regionalem Charme und Anklang, viel Herzblut, kleinen wahren Geschichten und Texten aus der Feder von Frank Lötzer. Dessen Einfallsreichtum scheint unerschöpflich. Zu jedem Thema fällt ihm etwas ein und so machen die Echten Kerle vor keinem Thema halt. Sie singen ungeniert vom Klo und welche Folgen es haben kann, wenn ein solches nicht in der Nähe ist. Und genauso ungeniert sagen sie auf witzig-musikalische Art und Weise: „Du siehst nicht gut aus“.

Das Publikum hatte viel Spaß mit den Liedern und dem ungezwungenen Vortrag der Akteure auf der Bühne. Laut mitgesungen wurde vor allem bei einem Geburtstagsständchen, das einer Kollegin im Publikum galt, die ihren Ehrenabend mit den Echten Kerlen verbrachte.

Nach zwei Stunden Wortwitz, melodischem Ideenreichtum und dem heiteren Auftritt der Echten Kerle klangen der Abend und das zehntägige Winterfestival erfolgreich aus. Am 11. März geht es dann im Kulturladen weiter mit dem Musiker Stephan Sulke.

Von Christl Eberlein

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