Kommentar zur Kommunalwahl in Wolfhagen: Die Macht bröckelt

In den Städten und Gemeinden des Wolfhager Landes wird gerne rot gewählt. Traditionell hat die SPD in den meisten Parlamenten das Sagen – das deutet sich auch für die kommende Legislatur an. Doch die Übermacht der Sozialdemokraten bröckelt. Meint HNA-Redakteurin Antje Thon.

Bereits bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren hatten die Genossen Stimmen eingebüßt. Und nun zeigt sich: Diesen Trend haben sie nicht stoppen können. Im Gegenteil – er legte an Dynamik noch zu.

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In Habichtswald zum Beispiel scheint es für die Machthaber knüppeldick zu kommen. Die Wähler trauen der Wählergemeinschaft, die dort neu in die Kommunalpolitik einsteigt, jede Menge zu, und so könnte die WGH von null auf über 19 Prozent schnellen.

Auf kommunaler Ebene wird es für die Parteien und Gruppen immer schwieriger, sich gegeneinander abzugrenzen. Die Zeit, in der die Lokalpolitiker über volle Kassen verfügten und Gestaltungsfreiheit hatten, ist vorbei. Das spürt der Wähler und macht dafür diejenigen verantwortlich, die in den Parlamenten die Mehrheit haben: Die SPD.

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