Maschinenbau Werner aus Wolfhagen konstruiert Prägemaschinen für den Weltmarkt

+
Für den künftigen Einsatz im amerikanischen Chattanooga: Martin Heyke konstruiert mit dem Zeichenprogramm „Catia V5“ einen Prägekopf für VW.

Wolfhagen. Wo auch immer auf der Welt ein Auto über die Straßen rollt, ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein kleines Stück Wolfhagen mit an Bord.

„Sogar in rund 90 Prozent, denn wir arbeiten mittlerweile für alle großen Automobilmarken - von BMW über VW und Audi bis hin zu Daimler“, sagt Niyazi Karahan, Geschäftsführer der Wolfhager Werner Maschinenbau GmbH mit Sitz im Gewerbegebiet auf dem Gelände der ehemaligen Pommernkaserne. 

Für den künftigen Einsatz im amerikanischen Chattanooga: Martin Heyke konstruiert mit dem Zeichenprogramm „Catia V5“ einen Prägekopf für VW.

Gegründet im Jahr 1986, hat sich das Unternehmen zum weltweit agierenden Konstrukteur von Prägeanlagen und Sondermaschinen der Marke Isomark entwickelt. Mit modernster Technik betreuen gut 60 Mitarbeiter die Kunden, hauptsächlich aus dem Automobilbereich. „Das Besondere bei uns ist, dass der Kunde alles aus einer Hand bekommt, angefangen von der mechanischen Konstruktion bis zur Inbetriebnahme beim Kunden“, sagt Karahan.

Am Anfang eines jeden Produkts steht dabei die sorgfältige Planung in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, nach dessen Wünschen die Maschinenmodelle am Computer detailgetreu entwickelt und programmiert werden. Dem folgt die Fertigung der Einzelteile. Das Besondere: Jedes einzelne Teil entsteht direkt im Haus der Werner Maschinenbau, die mit Sorgfalt zusammengebaut und montiert werden. „Überall, wo es auf der Welt Automobilwerke gibt, sind unsere Anlagen aufgestellt, das liegt auch daran, dass unser Team zu jeder Zeit die Marktanforderungen erfüllt“, so Karahan. Und das stets mit einer Nasenlänge voraus, durch die Arbeit der Entwicklungsabteilung nämlich könne das Wolfhager Unternehmen die Anforderungen von morgen heute schon erfüllen.

Dass es sich dabei um mehr als eine selbstbewusste Marketingbotschaft des Geschäftsmannes handelt, beweist die erneute Auszeichnung als „Top-Innovator 2015“: 30 Prozent Marktneuheiten, 25 Prozent innovative Verbesserungen und 15 Prozent Sortimentsneuheiten - all das kann die Werner Maschinenbau GmbH vorweisen und festigt damit ein weiteres Mal seine Stellung als nationaler und internationaler Marktführer mit einem Vorsprung gegenüber seinem wichtigsten Wettbewerber von satten fünf Jahren.

Ob Laser-, Ritz-, Nadel- oder Typenradpräger, je nach Kundenwunsch bietet Werner Maschinenbau verschiedenste Prägelösungen für Fahrgestelle an. Die fertige Anlage kann von Mitarbeitern vor Ort bedient werden oder funktioniert als vollautomatischer Roboter. Von Wolfhagen aus gehen die Prägemaschinen auf die Reise in die ganze Welt. Ob China, Brasilien oder USA, die Komplettlösungen aus einer Hand sind gefragt - und das soll auch so bleiben. „Für das neue Jahr haben wir zusätzliche Mitarbeiter für die Entwicklungsabteilung eingestellt, da wollen wir noch aktiver werden“, sagt Karahan und lässt durchblicken, dass derzeit ein neues Betätigungsfeld in Angriff genommen wird, das in den nächsten fünf Jahren eine ähnliche Dimension einnehmen soll, wie das bereits bestehende.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.