Jürgen Klett aus Eisenach löschte ein brennendes Auto an der A 44 bei Zierenberg

Medaille für mutigen Lebensretter

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Er hat Menschenleben gerettet: Jürgen Klett aus Eisenach wurde mit der Rettungsmedaille durch Dr. Walter Lübcke ausgezeichnet. 

Zierenberg/Kassel. Für die Rettung eines Menschenlebens nach einem schweren Unfall im Sommer 2015 hat der Kasseler Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke nun Jürgen Klett aus Eisenach die Hessische Rettungsmedaille verliehen.

Er ehrte den Retter im Namen des Landes Hessen und des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Mit der Medaille werden Menschen ausgezeichnet, die in besonderer Weise Entschlossenheit, Tatkraft und Willen zur Hilfsbereitschaft gezeigt haben.

Am Freitag, 7. Juli 2015, war Jürgen Klett mit seinem Auto in Richtung Dortmund unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Zierenberg bremsten die beiden vorausfahrenden Fahrzeuge ab und fuhren auf den Standstreifen. Reifenteile lagen auf der Fahrbahn und so hielten auch sie an. Dort sahen sie eine beschädigte Leitplanke und unten an der Böschung ein brennendes Auto. Geistesgegenwärtig setzten sie einen Notruf ab und informierten die Rettungskräfte. Dann holte Jürgen Klett den Feuerlöscher aus dem Auto und ging zu dem verunglückten Wagen. Sie sahen den Fahrer im Innern und Flammen am Tank des auf der Seite liegenden Wagens. Sie kontrollierten den Innenraum nach weiteren Verletzten und zogen den Fahrer aus dem Wagen heraus.

„Für Ihr selbstloses und couragiertes Verhalten, mit dem Sie auch ihr eigenes Leben riskierten“, so Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, „und in Anbetracht Ihrer Vorbildfunktion einer solchen Rettungstat, zeichne ich Sie im Namen des Landes Hessen mit der Hessischen Rettungsmedaille aus.“ Ohne den selbstlosen und zweifellos gefährlichen Einsatz, hätte der verunglückte Autofahrer sicherlich nicht überlebt, ist Lübcke sicher. 

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