2:0 für den TSV Zierenberg

Frauen-Hessenliga: Rudat macht den Sieg für Zierenberg perfekt

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Torschützen: Sarah Landinghoff-Schmidt (links) und Natascha Rudat, hier gegen Nicola Seifert, erzielten die Siegtore.

Zierenberg. Als der souveräne Unparteiische Parparim Dervisi aus Vellmar die Partie der Frauenfußball-Hessenliga zwischen dem TSV Zierenberg und dem 1. FC Mittelbuchen abpfiff und die Gastgeberinnen von Trainer Adam Kostorz ihren 2:0 (1:0)-Erfolg feierten, hörte man aber auch schon einige Steine von den Herzen der Zierenbergerinnen poltern.

Wobei es danach aber über eine Stunde lang gar nicht aussah.

Denn bis dahin setzten die Warmetalerinnen gegen einen nur mit elf Spielerinnen angereisten Gegner überwiegend die Akzente, ohne ihre Dominanz jedoch zählbar umsetzen zu können. Mit einer Ausnahme. Als Katharina Zech von Nadine Clemen von den Beinen geholt wurde, nutzte Sarah Landinghoff-Schmidt (14.) den fälligen Strafstoß zum 1:0. Es hätte noch einen zweiten „Elfer“ geben müssen, als Zech von Philina Stadtfeld gefoult wurde, der Tatort aber fälschlicherweise aus dem Strafraum verlegt wurde.

Zierenberg versuchte es ein um das andere Mal „mit dem Kopf durch die Wand und durch die Mitte“ und machte es damit der Gästeabwehr relativ leicht, nichts anbrennen zu lassen.

Auch nach dem Seitenwechsel behielt das Kostorz-Team die Überlegenheit bei und hätte durch Julia Kanngießer (55.) und Simone Thöne (61.) das Spiel frühzeitig entscheiden können. Dann das allererste Mittelbuchener Lebenszeichen durch Pia Zapf, die die TSV-Torhüterin zu ihrem ersten Einsatz zwang.

Anschließend verzweifelte Katharina Zech (67., 69., 78.) drei Mal an Gästetorwartin Angelina Bialowski, die sich dann aber doch geschlagen geben musste. Fast an der Eckfahne fasste sich Natascha Rudat (82.) ein Herz, zog einfach ab und der Ball schlug als Bogenlampe im oberen langen Torwinkel ein. Die Gäste resignierten und Zierenberg konnte den Dreier leicht und locker über die Zeit schaukeln.

Natürlich war FC-Trainer Sven Walzer enttäuscht: „Unterm Strich geht der Zierenberger Sieg gegen mein „letztes Aufgebot“ in Ordnung. Mit etwas Glück hätten wir aber auch einen Punkt mitnehmen können.“

Sein TSV-Kollege Adam Kostorz kurz und knapp: „Wir waren das bessere Team und hätten viel früher alles klar machen müssen.“

Zierenberg: Bürgel - Dittmar (69., Schade), Haegele, Landinghoff-Schmidt, Geppert, Zech, Rudat, Kanngießer (83., Rueda), Kell, Alexi, Thöne.

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