Viel Lob für neuen Kurs beim Bike-Marathon in Zierenberg

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Kurz nach dem Start: Mathias Frohn (346) lag nicht nur zu Beginn des Rennens über 56 Kilometer leicht vorn. Der Düsseldorfer gewann auch mit hauchdünnem Vorsprung.

Zierenberg. „Besseres Bikerwetter gibt es wohl nicht“, sagte Karl-Heinz Rietze im Startraum des Bike-Marathons mit Blick zum nahezu strahlend blauen Himmel über Zierenberg.

Für den Rennleiter war die Welt in Ordnung - und für all jene die ohne Sturz, Defekt oder andere wesentliche Beeinträchtigungen von den vier Strecken zurückkamen, ebenfalls. Karl-Heinz Rietze schickte bei der 17. SKS-Auflage 500 Fahrer auf den neuen Kurs. Fast alle waren hellauf begeistert von der neuen Strecke. „Die gehört zu den besten Routen in Deutschland“, schwärmte Peter Hermann. „Kurze Anstiege, viele knackige Trails, ziemlich cool das Ganze“, fand der Magdeburger. Der Fahrer vom Team Firebike Drössinger distanzierte die Konkurrenz auf der langen Runde über 84 Kilometer. Hermann kam nach 3:10:46 Stunden ins Ziel und war damit sieben Minuten schneller als der Zweite Bram Rood. 

Der Dritte der Deutschen Meisterschaften hatte trotz eines 109 Kilometer-Rennens einen Tag zuvor in Grafschaft keine Mühe, sich vom Holländer klar abzusetzen.

Weitaus spannender war der Zieleinlauf über die Mitteldistanz. Die Zwillinge Hendrik und Roland Markworth (DDMC Solling) sowie der Düsseldorfer Mathias Frohn (Team Firebike Drössinger) lieferten sich einen packenden Kampf um die Spitze. Letztgenannter eröffnete den Sprint auf der Mittelstraße und hatte nach 56 Kilometern einen hauchdünnen Vorsprung. Er siegte in 2:08:33 Stunden. Vierter wurde der Melsunger Max Feger vom Focus Rapiro Racing Team mit nur einer Sekunde Rückstand auf den Gewinner. „Die Strecke hat einige super Trails, leider aber nicht mehr so viele lange Anstiege wie in den Vorjahren“, sagte Frohn im Interview mit Karl-Heinz Rietze. „Alles in allem bin ich zufrieden.“ Ähnlicher Auffassung waren die Klassensieger Thorsten Damm (Senioren III, 02:15:10) und Lars Riehl (Senioren II), die nicht weit von der Spitze entfernt Hand in Hand die Ziellinie überquerten. „Hier waren Leute am Werk, die etwas vom Mountainbikesport verstehen. Wir sind auch im nächsten Jahr wieder dabei.“

Familiäre Atmosphäre

In 2017 will auch die Familie Gallinger aus Kassel erneut in Zierenberg starten. „Die Organisation ist professionell, die Atmosphäre familiär“, sagte Vater Christian, der zusammen mit seiner Ehefrau Helga Sohnemann Johannes auf der Familienrunde begleitete.

Alle Ergebnisse unter

www.time-and-voice.com

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