Windpark Escheberg: Zwei Anlagen weniger

Zierenberg. Der Schenkungsvertrag des neuen Jugendhauses ist unterschrieben, die Vorbereitungsarbeiten für die ersten vier Windräder bei Escheberg beginnen ab Oktober und die Stadt hat jetzt eine Haushalts-AG: Das waren die wichtigsten Themen bei der Sitzung der Stadtverordneten in Oelshausen.

Windpark

Vier Windkraftanlagen nahe Escheberg waren bereits genehmigt worden, einen Antrag für zwei weitere habe man zurückgezogen, berichtete Bürgermeister Stefan Denn (SPD) in der Sitzung. Ein Grund sei der Rotmilan. „Da waren die Realisierungschancen kaum gegeben“, sagte er. Nun setzt Denn auf fünf weitere Anlagen, die noch entstehen sollen: drei weitere bei Escheberg, zwei am Hegeholz. Denn sieht „realistische Chancen“ für eine Genehmigung im kommenden Jahr.

Der Flugkorridor Calden wird wohl kein Problem mehr sein. Die nötigen Abstände würden durch die Deutsche Flugsicherung von 2000 auf 1000 Meter verringert, der Bau von Anlagen ist also möglich. Mit insgesamt neun Windrädern, jede 199 Meter hoch, werde der Windpark größer sein als der am Rödeser Berg. Die Rodung für die vier genehmigten Anlagen bei Escheberg beginnt im Oktober.

Jugendhaus

Der Schenkungsvertrag zum neuen Jugendhaus wurde jetzt unterschrieben, sagte Denn. Anfang November solle die Einrichtung offiziell übergeben werden. Der Bau des Hauses, den eine Zierenbergerin finanziert, ist derzeit noch nicht abgeschlossen. „Das Linoleum muss muss noch verlegt werden.“ Eine große Einweihungsfeier werde es allerdings nicht geben, dies wolle die Spenderin nicht.

Flüchtlinge

Bereits Anfang September sollten die Flüchtlinge in das umgebaute, alte Zierenberger Hallenbad einziehen. Mit der Lüftungstechnik und dem Brandschutz habe es aber Probleme gegeben, sagte Stefan Denn. Wann die ersten Flüchtlinge nun einziehen, ist unklar. „Der Helferkreis steht aber schon in den Startlöchern.“ Begrüßungspakete wurden vorbereitet.

Haushalt

Einen gemeinsamen Antrag brachten SPD, CDU, UFW und FDP ein. Demnach soll künftig bereits ein Entwurf des künftigen Haushalts vorgelegt werden. Mit Vertretern aller Fraktionen – je ein Mitglied aus Magistrat und Stadtverordnetenversammlung – plus Bürgermeister und Stadtverordnetenvorsteher solle der Entwurf dann beraten werden. Die Ergebnisse werden in den Haushaltsentwurf eingearbeitet werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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