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Leichtathletik: Thomas Reidick und Wilfried Zeuch organisieren die Zugläufer beim Marathon

Reidick und Zeuch organisieren die Zugläufer beim Marathon

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Kassel. Auch in diesem Jahr werden sie wieder im Einsatz sein: die Brems- und Zugläufer des Eon Mitte Kassel Marathons. Wenn am Sonntag, 22. Mai, an den Messehallen zum fünften Mal die Startschüsse zu Marathon und Halbmarathon fallen, werden wieder die auffällig gekleideten Tempomacher die Geschwindigkeit vorgeben.

© Foto: Fischer

Führungsfiguren beim Marathon: Die Zugläufer Thomas Reidick (rechts) und Willi Zeuch machen am 22. Mai für die vielen das Tempo. Gestern trainierten sie vor dem großen Gewächshaus im Bergpark in Kassel.

„In diesem Jahr werden wir in Neongrün auf die Strecke gehen“, sagt Dr. Dr. Thomas Reidick, der erneut zusammen mit seinem Laufpartner Wilfried Zeuch (beide PSV Grün-Weiß Kassel) den Einsatz der Brems- und Zugläufer koordiniert. Zusätzlich zu den gut sichtbaren Neon-Shirts werden die Läufer ihre auf einem mit Helium gefüllten Ballon hinter sich herziehen.

Und auch eine Neuerung wird es in diesem Jahr geben: „Statt einer regulären Startnummer werden wir unsere Zielzeit als Ersatz-Nummer auf dem Rücken tragen“, sagt Reidick.

„Statt einer regulären Startnummer werden wir unsere Zielzeit als Ersatz-Nummer auf dem Rücken tragen.“

Der 50-Jährige versteht seinen Einsatz als Tempomacher als Service für Läufer, die noch unerfahren sind oder einfach lieber in der Gruppe laufen. „Wir sind bis zu 25 Läufer in einer Tempogruppe“, erzählt der Kasseler Zahnarzt. Ihm macht der Einsatz Spaß, weil er selbst am Anfang seiner Marathon-Karriere von solchen Läufern profitiert hat. Für den Kasseler Marathon sei die ganze Aktion natürlich auch wichtig, weil der Service nicht bei allen Veranstaltungen selbstverständlich ist.

Reidick nimmt bei seinem Lauf lediglich die Fünf-Kilometer-Durchgangszeiten, während andere ihre Zielzeiten im Ein-Kilometer-Takt kontrollieren. Bedingung für den Einsatz als Brems- und Zugläufer sei eine Bestzeit, die 30 Minuten über der angegebenen Zielzeit liegt.

„Danach sagen viele Danke, und das ist das eigentlich Schöne an der Aktion“, erklärt Reidick seine Motivation, bei der er sich natürlich besonders über die Läufer freut, die auf den letzten Kilometern noch genug Kraft haben, den Tempomacher hinter sich zu lassen, um eine schnellere als die angestrebte Zielzeit zu erreichen.

• Folgende Zielzeiten werden von den Brems- und Zugläufern angeboten: Marathon (3:15, 3:29, 3:44, 3:59, 4:14 und 4:29 Stunden); Halbmarathon (1:30, 1:45, 2:00, 2:15 Stunden)

Infos auch unter www.kassel-marathon.de

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