Zum ersten Mal führt die Strecke des Marathons nicht nur durch das Kasseler Stadtgebiet. Die Organisatoren haben auch einen Abstecher nach Lohfelden eingeplant. Augenzwinkernd haben wir darüber mit Lohfeldens Bürgermeister Michael Reuter (SPD) gesprochen, der selbst mitlaufen will.
Herr Reuter, kürzlich haben Sie angekündigt, in Lohfelden werde die beste Stimmung an der Strecke sein. Bisher waren Sie eigentlich nicht als Aufschneider bekannt.
Michael Reuter: Naja, das hat mir Organisator Wilfried Aufenanger ein wenig übergestülpt. Aber wir werden eine tolle Party haben. Bei uns wird definitiv die höchste Stimmung herrschen – dank der Unterstützung der Firma Kühne Hebebühnen.
Sie wissen schon, dass alle Stadtteile in Kassel mehr Marathon-Erfahrung haben. Was macht Sie so sicher, den Stadtteil-Wettbewerb zu gewinnen?
Reuter: Lohfelden nimmt als Ganzes teil. Ein Stadtteil von Kassel sind wir nicht, und wir werden es auch nicht.
Und was haben Sie sich persönlich vorgenommen? Schaffen Sie es überhaupt bis ins Ziel?
Reuter: Ich habe es schon ein paar Mal geschafft. Natürlich habe ich mir ein persönliches Zeitmaß gesetzt, das ich erreichen will. Verraten werde ich das aber nicht. Alles, was ich tue, mache ich für die Wähler gern transparent. Aber wenigstens beim Laufen will ich für mich allein sein.



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