Wenn es draußen kälter wird, dann ist Hund nicht gleich Hund. Während auf dem Land die Tiere wie selbstverständlich weiter ins Freie drängen, schlottert mancher Stadthund der gleichen Rasse schon, wenn er vor die Tür tritt. Ein Grund dafür ist die unterschiedliche Haltung.
„Lebt ein Hund überwiegend in der geheizten Wohnung, hat er ein anderes Fell, als der Landhund, der dauernd draußen ist“, erklärte Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH).
Die gleichbleibend hohen Temperaturen im Haus verhindern, dass ein entsprechendes Winterfell ausgebildet wird. Ein solcher Hund muss langsam an Wind und Wetter gewöhnt werden. Möglichst viele, auch kurze Spaziergänge an der frischen Luft helfen dem Hund. Dabei sollten die Hunde in Bewegung bleiben und nicht regungslos warten müssen.
Hunderassen mit einem Fell ohne Unterwolle frieren schneller, wenn sie nicht in Bewegung sind, ebenso kurzhaarige Tiere wie der Rhodesian Ridgeback oder kleinere Windhundrassen. Zeigt das Gewöhnungstraining hier nicht die gewünschte Wirkung, kann eine Hundejacke helfen. (yma)
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