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Zum Schlafen verführt

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In unserem Bettenvergleich stellen wir drei Matratzentypen vor, die nicht nur gut für den Rücken sind, sondern auch voll im Trend liegen.

Wie auf Wolken: Moderne Matratzen passen sich genau dem Körper an und fördern so einen erholsamen Schlaf.

© Fotolia

Wie auf Wolken: Moderne Matratzen passen sich genau dem Körper an und fördern so einen erholsamen Schlaf.

Wir brauchen ihn mindestens acht Stunden am Tag – den Schlaf. Ein gesunder, tiefer und langer Schlaf macht uns fit für den Tag und gibt uns Energie. Gutes Schlafen hängt jedoch von vielen Faktoren ab – manche davon sind beeinflussbar, andere nicht, oder nur schwer. Wer wach liegt, weil er grübelt, kann dagegen kaum etwas tun. Wer aber nicht schlafen kann, weil er nicht die richtige Position findet und wenn deshalb der Rücken schmerzt, hat vermutlich die falsche Matratze im Bett. „Schlaf ist eine der drei Säulen des Lebens. Ein guter Schlaf ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Damit die Qualität des Schlafes gesichert ist, sollte in jedem Fall die Qualität der Matratze stimmen“, sagt Experte Prof. Dr. Martin Konermann aus dem Marienkrankenhaus in Kassel.

Die Kaltschaummatratze

Die Kaltschaummatratze zeichnet sich durch ihre hohe Elastizität aus. Lässt man eine Kugel auf sie fallen, federt Sie deutlich sichtbar zurück. Diese Elastizität hat den Vorteil, dass die Matratze bei Entlastung schnell in ihre ursprüngliche Form zurückkehrt. Sie eignet sich daher insbesondere für Menschen, die im Bett häufig ihre Position ändern. Die Matratze passt sich durch verschiedene Liegezonen und einem sogenannten Kernmuster nach jedem Umdrehen wieder punktuell und damit ganz individuell an den Körper der schlafenden Person an. Trotz ihres anfänglich strengen Geruchs, der sich nach einiger Zeit legt, sind die Matratzen wenig anfällig für Milben und sorgen für eine hohe Atmungsaktivität.

Die Boxspringmatratze

Königin Elisabeth, Barack Obama und Tom Cruise, sie alle schlafen darauf – auf der Boxspringmatratze. Statt auf einem Lattenrost bettet man sich auf einer Kombination aus zwei übereinanderliegenden Matratzen. Moderne Modelle verzichten dabei auf die Doppelung des Federkerns. Sie verwenden stattdessen eine Federkernunterfederung und kombinieren sie mit darauf liegenden Kaltschaum- oder Viscoschaumkernen. Ein Holzrahmen gibt der Unterfederung perfekten Halt und durch die hohe Designvielfalt wird das Boxspringbett auch optisch zum Trendsetter. Das Ergebnis ist ein komfortables und hohes Luxusbett, das den Ein- und Ausstieg erleichtert und einem das Gefühl der Prinzessin auf der Erbse gibt – nur ohne Erbse.

Die Tempurmatratze

Hinter der nach ihrem Hersteller benannten Tempurmatratze verbirgt sich eine viskoelastische Schaumstoffmatratze. Das Besondere an ihr ist ihr Innenleben – denn sie ist gefüllt mit einem „Schaum mit Erinnerungsvermögen“. Dieser reagiert auf Körperwärme und Körperdruck, bewirkt ein Einsinken in die Matratze und lässt so die perfekte Anpassung des Körpers an die Matratze zu. Anders als bei der Kaltschaummatratze springt sie durch einen Positionswechsel jedoch nicht zurück in ihre ursprüngliche Form, sondern behält den Körperabdruck einige Zeit bei – sie reagiert träge. Damit eignet sich die Matratze für Menschen, die sich nicht viel bewegen, sich gerne in ihre Schlafmulde kuscheln und behagliche Wärme bevorzugen.

Eva-Maria Biedenbach

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