016.03.1016.03.10|Netzwelt|
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Wiesbaden. Der hessische Datenschutzbeauftragte Prof. Michael Ronellenfitsch kritisiert die vom Land genutzte Software SAP.
Das Modul für die Personalverwaltung erfülle wichtige Datenschutz- Anforderungen nicht, weil es bestimmte Daten nicht löschen könne, sagte Ronellenfitsch bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichts am Dienstag in Wiesbaden.
Dies gelte etwa für Urlaub- oder Krankheitsdaten, für die gesetzlich Löschfristen festgelegt seien. Das System hätte wegen dieses Mangels nicht ausgewählt werden dürfen. Obwohl das Land das Unternehmen schon 2005 zur Nachbesserung aufgefordert habe, gebe es nach wie vor keine Löschfunktion. (dpa)

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