Darmstadt - Nachdem in den Vorjahren "betriebsratsverseucht" und "alternativlos" das Rennen um das "Unwort des Jahres " gemacht hatten, hat die Jury am Dienstag den "Sieger" 2011 bekanntgegeben.
Das „Unwort des Jahres 2011“ heißt „Döner-Morde“. Das teilte die „Unwort“-Jury unter dem Vorsitz der Sprachwissenschaftlerin Nina Janich am Dienstag in Darmstadt mit. Das Schlagwort verharmlose die Mordserie an acht türkischstämmigen und einem griechischen Kleinunternehmer. Als Vorschlag war „Döner-Morde“ 269 Mal eingereicht worden. Es ist das 21. Unwort.
Zum „Unwort des Jahres 2010“ war „alternativlos“ gewählt worden. 2009 hieß das Unwort des Jahres „betriebsratsverseucht“, 2008 „notleidende Banken“. Neben der unabhängigen, sprachkritischen Jury wählt die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS/Wiesbaden) das „Wort des Jahrs“. 2011 ist es der Modebegriff „Stresstest“.
dpa



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