1209.06.1009.06.10|Hessen|19 Kommentare
|
|Schrift
a /
A||
Kassel/Frankfurt. Anlässlich eines deutschlandweiten Demonstrationstages sind am heutigen Mittwoch in Kassel und vielen weiteren deutschen Städten Schüler, Auszubildende und Studenten auf die Straße, um auf die Missstände im Bildungssystem aufmerksam machen.
Die Polizei spricht von zirka 1300 Teilnehmern in Kassel, der AstA von 2000. Zu der Protestkundgebung hatte das Bündnis "Zukunftsperspektiven erkämpfen", ein Zusammenschluss, von Stadtschülerrat, Asta und Gewerkschaftsjugend aufgerufen. Zunächst trafen sich die Schüler zu einer Auftaktkundgebung vor dem Rathaus und zogen dann zu Philipp-Scheidemann-Haus, wo sich die Studenten nach einer Vollversammlung dem Protestmarsch anschlossen.
Gemeinsam ging es weiter zur Kreuzung Holländische Straße/Wiener Straße. Dort stießen die Auszubildenden von Bonbardier, Rheinmetall und dem Mercedes Axenwerk hinzu. Nach einer kurzen Kundgebung zogen alle Protestierer zum Holländischen Platz, wo die Demonstration kurz nach 13 Uhr endete. Die Polizei bescheinigte den Demonstrationsteilnehmern ein diszpliniertes Verhalten.
Die Demonstrationen sind Teil bundesweiter Aktionen für demokratischere Bildungssysteme, freien Bildungszugang und für die Abschaffung von Gebühren. In zahlreichen deutschen Städten sind ähnliche Veranstaltungen geplant. In der Landeshauptstadt Wiesbaden gingen etwa 800 junge Menschen, in Frankfurt 350 auf die Straße. In Südhessen protestierten etwa 600 Menschen, in Mittelhessen mehr als 700 und in Oberursel rund 100. Dabei blieb es überall friedlich.
Ein Video von den Protesten in Kassel folgt im Laufe des Nachmittags.

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.